Samstag, 9. Dezember 2017

Durchgelesen: Ein Junge namens Weihnacht

Rezension zu Ein Junge namens Weihnacht von Matt Haig



Verlag: dtv (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 272
Format: Hardcover
Preis: 18,00 Euro
ISBN: 978-3-423-28088-4
Übersetzer: Sophie Zeitz
Illustrationen: Chris Mould
Altersempfehlung des Verlages: 10 bis 12 Jahre
Band 1






Inhalt:

Nikolas wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Die einzigen zwei Geschenke, die er in seinem Leben erhalten hat, sind ein Schlitten aus Holz auf dessen Lehne sein Spitzname, „Weihnacht“, eingraviert wurde und eine selbstgeschnitzte Steckrübenpuppe.
Sein Vater ist betrübt: Bei Reisen in die nächste Stadt, drückt sich Nikolas die Nase am Schaufenster des Spielzeugladens platt. Doch eines Tages steht ein Jäger vor der Tür. Er macht dem Vater einen Vorschlag. Der König hat eine Belohnung für denjenigen ausgesetzt, der beweisen kann, dass es die sagenumwogenen Wichtel tatsächlich gibt. Kurzerhand bricht der Vater mit dem Schlitten von Nikolas auf. Der Junge soll solange von der Tante gehütet werden.
Doch bald stellt sich heraus, dass die Tante sehr böse ist. Nikolas empfindet einen Verbleib als nicht erträglich. Er sieht nur eine Möglichkeit: Er muss seinen Vater finden. Koste es, was es wolle. Es beginnt eine Reise, die das Leben des Jungen grundlegend verändern wird.



Aufmachung:

Bereits beim Aufklappen des Buchdeckels fällt die liebevolle Gestaltung ins Auge. In der Innenseite des Schutzumschlages befindet sich z. B. eine Ausgabe der Wichtelzeitung, „Der Tagesschnee“. Schlagzeilen wie „Der Weihnachtsmann: So fand ich meine wahre Berufung“ oder „Alles über seine schwere Kindheit, sein Lieblingsrentier, seine Zeit im Gefängnis, die wahre Geschichte des entführten Wichtels“ bereiten schon im Vorfeld Freude auf die folgende Geschichte.
Die Innenseite des Buchdeckels nebst erster Seite zeigt einige Skizzen von Nikolas im übergroßen Mantel und dem Rentier „Blitz“ in verschiedenen Posen. Auch hier wird durch die Zeichnung die Vorfreude geschürt.

Wunderschöne schwarz-weiß Illustrationen des Zeichners Chris Mould verleihen dem Buch einen besonderen Charme. In den Bildern schwingt nicht selten eine eigene Portion Humor mit.



Wichtigste Charaktere:

Nikolas der kleine Junge, mit dem großen Herz

Miika der Mäuserich ist Nikolas einziger Freund. Er steht ihm treu zur Seite. Doch wenn er Käse riecht, dann hält ihn nichts mehr. Eigentlich denkt Miika an kaum etwas anderes als an Käse ...

Tante Carlotte ist eine garstige, egoistische alte Frau. Sie ist verbittert und freut sich daran, wenn sie Nikolas das Leben schwer machen kann.

Eines Tages stößt Nikolas im Wald auf ein durch einen Bogenpfeil verwundetes Rentier. Er hilft dem Tier den Pfeil aus der Flanke zu lösen und gibt ihm einen Namen: Blitz.

Die Wahrheitselfe Pixie liebt es, mithilfe von Sprengstoffblumen anderen Lebewesen den Kopf platzen zu lassen. Sie kann nichts dafür. Es macht sie einfach glücklich. Wahrheitselfen haben noch eine Angewohnheit: Sie können immer nur die Wahrheit sagen.

Viele legendäre Wichtel – Ob es sie wirklich gibt? Das müsst ihr schon selbst herausfinden :)



Schreibstil:

Matt Haig erzählt in seinem Buch „Ein Junge namens Weihnacht“ die Geschichte von Nikolas, einem armen Jungen, der eine große Reise beginnt. Gleich zu Anfang warnt Matt Haig seine Leser: Dem Jungen werden gute, schlechte, ja sogar unmögliche Dinge passieren. Man muss bereit sein, das Unmögliche zu glauben, sonst sollte man dieses Buch an dieser Stelle schließen und zu anderer Lektüre greifen. Mein Ratschlag an jeden, der dieses Buch in den Händen hält: Lasst euch auf die Geschichte ein. Sie ist zauberhaft, sie ist witzig und ein wenig skurril. Ihr werdet ein großes Abenteuer bestreiten, ihr werdet auf fantastische Wesen treffen und Freunde finden und letztlich werdet ihr wissen, warum es überhaupt einen Weihnachtsmann gibt und welche Geschichte er durchleben/durchleiden musste, bis er zu dem wurde, der heute noch durch eure Schornsteine fliegt und einen mit Geschenken prall gefüllten Strumpf am Kaminsims hinterlässt.

Doch beginnen wir von vorne: Die Geschichte beginnt mitten im Nirgendwo irgendwo in Finnland. Der kleine Nikolas hat weder Freunde noch besitzt er etwas, was ihm am Herzen liegt. Lediglich seine selbstgeschnitzte Steckrübenpuppe, sein Vater und sein einziger Freund, eine kleine Maus, die ständig nur an Käse denken muss, liegen ihm am Herzen.
Als Nikolas Vater seine Chance auf eine großzügige monetäre Entlohnung des Königs sieht, begibt er sich auf eine Reise. Der Junge bleibt daheim bei der bösen Tante, die ihn kurzerhand vor die Tür setzt. Bald schon bietet sich Nikolas keine andere Möglichkeit: Er muss seinem Vater nachreisen.
Auf seiner Reise begegnet Nikolas sehr unterschiedlichen Wesen. Er findet Freunde und trifft auf Feinde. Gruselige Situationen, wie der Moment, als die Wahrheitselfe Pixie einem Wesen den Kopf wegsprengt, wurden mit einer Menge Humor aufgelockert und dennoch fragte ich mich an zwei Stellen des Buches, ob die ganz jungen Leser solche erschreckenden Wendungen gut verarbeiten würden.

Matt Haig spricht mit der Stimme eines Erzählers, der jüngeren Zuhörern eine große Geschichte mitteilen möchte und dennoch eignet sich dieser Roman auch für die älteren Leser unter uns, die noch an das Fantastische glauben oder glauben wollen. Nach und nach ergibt die Geschichte, auf ihre eigene Art, einen Sinn: Man wird erfahren, wie der Weihnachtsmann zu seinem Namen gekommen ist, warum sein warmes Lachen wie ein „hohoho“ klingt, dass das Rentier an seiner Seite stets zu Scherzen aufgelegt ist und seinen Harndrang gerne so lange unterdrückt, bis ein Mensch unter ihm auftaucht, der dann - vermutlich - einfach nur denkt, dass es regnen würde, während über ihm ein Rentier voller Schadenfreude weiterfliegt. Vermutlich wird er auch ahnen, warum der Weihnachtsmann so einen dicken Bauch hat und wieso er stets ein alter Mann mit Bart bleiben wird. Er wird erfahren, ob es die Wichtel an seiner Seite wirklich gibt und warum er sich den Menschen, die er am Weihnachtstag besucht, lieber nicht zeigen möchte.



Fazit:

Ein Junge namens Weihnacht erzählt dem Leser die Geschichte vom Weihnachtsmann. Wie er von einem kleinen Jungen zu einem alten Mann mit dickem Bauch und dichtem Bart geworden ist. Nach dem Lesen des Buches wird der Leser das Gefühl haben, eine wahrhaft große und fantastische Reise unternommen zu haben. Er wird mit Nikolas lachen, fürchten und hoffen und letztlich wird er, ganz gewiss, an den Weihnachtsmann glauben wollen.

Ich kann dieses Buch aufgrund zwei etwas gruseliger Szenen nicht an die ganz kleinen Leser/innen empfehlen. Eine Altersempfehlung ab zehn Jahre halte ich für lebensnah. Auch Erwachsene werden mit dieser Geschichte jedoch ihre Freude haben. Dieses Buch gehört unter den Weihnachtsbaum oder zumindest als Gute-Nachtlektüre zur Weihnachtszeit auf das Nachttischchen und sollte jedes Jahr erneut gelesen werden, damit die „wahre“ Geschichte des Weihnachtsmannes nie in Vergessenheit geraten wird.



Buchzitate:

Wenn man jede Menge Fantasie besitzt, ist es egal, wie groß ein Haus ist. Und Nikolas träumte den ganzen Tag vor sich hin und dachte sich Geschichten von Zauberwesen wie Elfen und Wichteln aus.



Kurzgefasst:

Spannung/Action:






Charaktere:






Weltenaufbau:






Handlungsstrang:






Schreibstil:






Im Gesamtpaket:


Freitag, 8. Dezember 2017

Durchgelesen: Handlettering für alle! - Das Übungsheft

Rezension zu Handlettering für alle! - Übungsheft von Karin Luttenberg


Verlag: mvgverlag (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 96
Format: Taschenbuch
Größe: 21,7 x 1,2 x 21,8 cm
Preis: 9,99 Euro
ISBN: 978-3-86882-855-9
Übersetzer: Isabelle Brandstetter


Inhalt:

Handlettering für alle! - Das Übungsheft beginnt mit einer kurzen Vorstellung der Autorin nebst einem Vorwort. Es folgen Seiten mit einfachen Alphabeten und zwei Banner-Übungsseiten. Das Buch liefert Anregungen und lädt zum Ausprobieren ein: Hohlräume von Buchstaben kreativ gestalten, die „Falsche Kalligrafie“ erlernen, Zahlen in unterschiedlichen Schriftformen zu Papier bringen, eigene Rahmen für ein Handlettering entwerfen, Geschenkanhänger gestalten oder bereits vorgegebene Bilder durch einen passenden Text ergänzen. Hier finden sich zahlreiche kreative Ideen, die vom Zeichnen einer Speisekarte, bis hin zum Fertigen von Namensschildern reichen.



Eigene Meinung:

Handlettering für alle! - Das Übungsheft baut mit seinem Inhalt auf dem Vorgänger, „Handlettering für alle! - Schritt für Schritt zur schönen Schrift“, auf. Das Übungsheft kann meines Erachtens aber auch ohne Vorkenntnisse des Lehrbuches genutzt werden.

Auf den ersten Seiten des Buches stellt sich die Autorin dem Leser einmal kurz vor. Weiterhin erklärt sie in wenigen Worten, worum es in ihrem Übungsheft geht. Sie gibt einen kurzen Einblick in das zuvor veröffentlichte Lehrbuch und zeigt, welche Stifte der Leser für dieses Buch parat legen sollte. Diese ersten Seiten sind in einer kreativen Handletteringschrift verfasst, so dass der Betrachter bereits hier erste Inspirationen und Motivation zum Loslegen vermittelt bekommt.

Es folgen einige einfache Alphabete mit ausreichend Platz zum Üben. Hier unterscheidet die Autorin zwischen Schreibschrift, Serifenschrift und Curly Alphabet. Auch einfache, zierliche, geradlinige Ziffern und Ziffern mit verstärktem Strich laden zum Nachzeichnen ein. Dem Leser bietet sich die Möglichkeit Großbuchstaben mit Hohlraum in der Mitte zu üben. Auch lernt er, wie er einen Buchstaben am einfachsten verdickt.

Die Seite „vervollständige den Banner“ hilft den Aufbau eines Banners nachzuvollziehen.

Erst dann beginnen die kreativen Seiten. Auf der linken Buchseite zeigt die Autorin Beispiele, wie man einen Buchstaben mit Hohlraum füllen kann. Auf der rechten Seite befinden sich lediglich Konturen. Hier heißt es dann kreativ werden. Die Aufforderung, „ziehen Sie die Ränder der Buchstaben mit einem Fineliner nach“, und „legen Sie jetzt selbst los und füllen Sie die Buchstaben kreativ aus!“, sprechen für sich.

Auch die „Falsche Kalligrafie“ wird an einem Beispiel vorgestellt. Einige einfach geschriebene Worte müssen nun selbständig um den verstärkten Abstrich ergänzt werden. Es folgt auch hier eine kreative Seite, auf der man sich selbst Wörter mit dem Faux-Calligraphy-Effekt ausdenken darf.

Der Leser wird durch zahlreiche Aufgaben geführt. Er wird aufgefordert, eine Glückszahl in unterschiedlichen Formen zu Papier bringen, einen bereits vorgegebenes hübsches Handlettering mit einem passenden Rahmen zu versehen, vorgegebene Rahmen von Geschenkanhänger mit einem Handlettering zu beschriften, neben einer Zeichnung von Messer, Gabel, Teller und Becher mithilfe von schön gestalteten Worten zu zeigen, was er heute alles gegessen und getrunken hat, sich einfach mal umzusehen und in Wörtern alles zu zeichnen, was er gerade sieht. Die einzelnen Aufgaben sind sehr vielfältig und kreativ gestaltet. Es gibt Aufgaben, bei denen man einfach etwas nachzeichnen soll, andere reizvolle Aufträge helfen dabei spielerisch Zeichnungen zu entwickeln (Zeichnen Sie selbst Gegenstände mit Gesichtern und erfinden Sie lustige Namen dazu). 

Das Lehrbuch „Handlettering für alle! - Schritt für Schritt zur schönen Schrift“, stellte dem Leser einige Möglichkeiten vor, wie man ein Wort mit einem Schatten optisch noch „eins draufsetzen“ kann. Im Übungsheft findet sich eine Aufgabe, bei der man gelernte Kenntnisse in die Praxis umsetzen kann. 

Einige der Übungen zeigen dem Leser lediglich ein Bild in der Mitte. Dieses Bild liefert erste Anreize. Die Aufgaben sind oft sehr kreativ gestaltet. Ich hatte nicht selten Lust, gleich zum Stift zu greifen und das Bild zu vervollständigen. Auch an dieser Stelle möchte ich einige Beispiele nennen: Ein Hut in der Mitte eines Bildes mit dem Text, „zeichnen Sie hier ihre magischen Momente. Was haben sie erlebt?“, die Abbildung eines Fahrrades und dazu der Text „was möchten Sie noch sehen von der Welt? - Den Eiffelturm, den Grand Canyon, das Kolosseum“, der Umriss einer Toastscheibe mit dem Hinweis „füllen Sie diese Scheibe Toast mit einem lustigen Text aus“ oder ein Glas mit einem unbeschrifteten Etikett und einem leeren Anhänger; hier heißt es: „gestalten Sie ein schönes Etikett und einen Anhänger“.

Gelegentlich liefert die Autorin auf der linken Buchseite eine Anregung und fordert dem Leser dann auf, auf der gegenüberliegenden Seite eigene Ideen zu entwickeln. Auch diese Vorgehensweise motiviert und inspiriert durch einfache aber zugleich optisch sehr ansprechenden Beispiele.



Fazit:

Handlettering für alle! - Das Übungsheft beginnt mit den Grundaufgaben: Der Leser findet einfache Alphabete zum Nachmachen und lernt einen Banner zu zeichnen. Es folgen eine Vielzahl von kreativen Aufgaben. Gelegentlich demonstriert die Autorin am konkreten Beispiel und lädt den Betrachter ein, es ihr nachzumachen oder auf der gegenüberliegenden Seite eine ähnliche Zeichnung zu erschaffen, oft findet sich auf dem Blatt jedoch auch ein schönes Bild nebst einer passenden Aufgabe dazu. Hier heißt es dann zum Beispiel einen Gutschein zu ergänzen, einen Rahmen zu füllen oder aber ein Erlebnis mit einem Handlettering Ausdruck zu verleihen.

Der Leser lernt in diesem Buch eigene Ideen zu entwickeln. Spielerisch wird er an die Aufgaben verschiedene Schatten, Rahmen und eigene Buchstaben zu entwerfen, kleine Zeichnungen/Doodles aufs Papier zu bringen, das Handlettering in Form zu bringen und unterschiedliche Schriftarten miteinander zu kombinieren, herangeführt.

Ich kann „Handlettering für alle! - Das Übungsheft“ einfach nur weiterempfehlen. Die Aufgaben machen unglaublich viel Spaß. Wiedereinmal vermittelt die Autorin Freude am Hobby Handlettering, hilft dem Leser neue Inspirationen zu finden und selbst kreativ zu werden.

Das Übungsheft kann ich an Anfänger und fortgeschrittene Handletterer vermitteln. Die Vorkenntnisse des Lehrbuches sind meiner Meinung nach nicht zwingend erforderlich.



Kurzgefasst:

Informationsgehalt:






Aufmachung:






Aufbau:






Umsetzung:






Spaß:






Im Gesamtpaket:






Im Anschluss möchte ich einige Beispiele aus dem Buch vorstellen. Die Aufgaben habe ich hierbei mit schwarzem Fineliner vorgezeichnet. Mit einem lilafarbenen Stift habe ich meine mögliche Lösung dazu ergänzt:





Donnerstag, 7. Dezember 2017

Adventskalender - Tür 7 - Rezept: Erdnussbutter-Bananen-Milchshake (mit einem Schuss Kaffee)

Hallöchen lieber Adventskalenderbesucher,

ich freue mich, dass du wieder einen neugierigen Blick hinter das aktuelle Türchen werfen magst. Heute habe ich für dich ein Rezept für einen leckeren Milchshake im Gepäck. Fangen wir doch gleich mit der Zutatenliste an :o)

 

Was brauchst du für den Erdnussbutter-Bananen-Milchshake (mit einem Schuss Kaffee)?
(Zutaten für 2 große Gläser)

1 kleine Dose (90 g) gesüßte Kondensmilch
½ Liter Milch
1 Banane
1 gehäufter Esslöffel Erdnussmus
2 Espresso, frisch aufgebrüht
200 g Sahne
eventuell Zimt


Wie bereitet man den Erdnussbutter-Bananen-Milchshake (mit einem Schuss Kaffee) zu?

1. Öffne die Dose mit der Kondensmilch und gib die geöffnete Dose in einen Topf mit Wasser. Achte darauf, dass etwa ½ bis ein Zentimeter der oberen Dosenöffnung nicht mit Wasser bedeckt ist.
Schalte den Herd an und lasse das Wasser etwa eine Stunde vor sich hinköcheln. Halte den Topf während dieser Zeit mit einem Deckel verschlossen. Bei Bedarf musst du eventuell mal ein wenig Wasser nachfüllen. Auch würde ich die Dosenmilch/das Karamell gelegentlich mit der Rückseite eines langen Teelöffels umrühren.

2. Die Sahne mit einem Handrührgerät fest aufschlagen.

3. Lasse die Milch, die Banane und das Erdnussmus in einem Standmixer zu einem klümpchenfreien Shake verrühren.

4. Nun nimm dir ein großes Glas. Beginne mit zwei Teelöffeln von der Karamellsoße. Gib den Espresso dazu. Jetzt die Erdnussbutter-Bananen-Milch eingießen und zum Schluss einen ordentlichen Klecks Sahne drauf. Verziere die Sahne, wenn du magst, gerne noch mit etwas Karamell.

Tipp: Für das Weihnachtsfeeling kannst du zum Schluss noch ein wenig Zimt auf das Sahnehäubchen streuen :o)


Diesen Shake kannst du hervorragend für einen gemütlichen Winterabend auf der Couch zubereiten. Schnapp dir dein Lieblingsbuch und lass es dir so richtig gutgehen.

Ich wünsche dir ganz viel Freude mit diesem Rezept und ein paar wundervolle Adventstage.

Herzliche Grüße
Deine Tanja


P.S.: Den Inhalt von Türchen 8 zeigt euch morgen die liebe Andrea von Printbalance.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Nikolauswichteln - Das große Auspacken

Hallo ihr Lieben,

wie der ein oder andere vielleicht mitbekommen hat, haben Leni von „Meine Welt voller Welten“ und ich auch in diesem Jahr wieder zu einem „Bloggerwichteln“ aufgerufen. Sechs Blogger haben sich bei uns gemeldet und sich einige schöne Gedanken für ihre Päckchen gemacht. In diesem Jahr haben Leni und ich auch eine Autorin gefunden, die sich unserer Wichtelaktion angeschlossen hat. Um welche Autorin es sich dabei handelt, wollen wir euch noch nicht verraten.

Heute, am Nikolaustag, dürfen wir nun endlich die Päckchen auspacken, die unsere Wichtelmamas bzw. unser Wichtelpapa geschnürt haben. Folgende Blogger haben an unserer Aktion teilgenommen und werden euch heute den Inhalt ihres Paketes zeigen:




Ihr seid eingeladen, bei den Teilnehmern vorbeizuschauen. Könnt ihr erraten, welche Wichtelmama/welcher Wichtelpapa hinter dem Inhalt des Paketes steckt? Habt ihr eine Idee, welcher Wichtel das Autorenbuch gewonnen hat bzw. welche Autorin hinter unserer Aktion steckt?

Lasst uns noch ein wenig in den Kommentaren plaudern und uns über den Inhalt unserer Pakete austauschen. :o)

Aber nun bin ich wahnsinnig gespannt, was sich meine Wichtelmama/mein Wichtelpapa so hat einfallen lassen.

Ich werde mal ganz vorsichtig ein wenig schnütteln … den ersten Klebestreifen lösen … und hineinschauen … :o)

Meine Wichtelmama/mein Wichtelpapa hat mir eine unglaubliche Freude bereitet. Schon beim Auspacken konnte ich den ein oder anderen Freudensschrei nicht unterdrücken. Als allererstes habe ich den kleinen Teufel auf der Seite des Päckchens entdeckt. Da dachte ich mir schon: Meine Wichtelmama/mein Wichtelpapa hat Sinn für Humor und beherrscht die Liebe fürs Detail.


Nach dem ersten Blick in das Päckchen erkannte ich die süßen Schaumstoffsterne. Darunter lugte der Buchrücken des Wunschbuches hervor.



Beim Herausziehen des Buches habe ich mich gleich noch einmal riesig gefreut. "Ein Kuss aus Sternenstaub" steht schon so lange auf meiner Wunschliste. Ich habe das Buch immer wieder bei solchen Aktionen ausgeschrieben. Bislang durfte es aber noch nicht bei mir einziehen. Ich hätte mir das Buch vermutlich nach dem Nikolauswichteln selbst gekauft und nun hat mir meine Wichtelmama/mein Wichtelpapa diese wunderschöne Freude bereitet und das Buch von der Wunschliste befreit <3

Gleich danach kam eine Verpackung zum Vorschein, auf der ein süßes Einhorn verrät: "Ich steh mit beiden Beinen fest im Glitzer!" Es handelt sich um Vollmilchschokoladenherzen und -bären. Eine so süße Idee, über die ich mich wahnsinnig gefreut habe.

Zuletzt fand ich in einer kleinen Verpackung noch ein Duftöl "Vanille" vor. Ich liebe (!) den Duft von Vanille. Dieses Öl riecht so gut. Ich werde demnächst meine Duftlampe hervorkramen, um den Geruch im Zimmer zu verteilen :o)

Auch eine kleine Karte hat mir meine Wichtelmama/mein Wichtelpapa geschrieben. Deine Wünsche liebe Wichtelmama/lieber Wichtelpapa, sind wahrgeworden: Ich habe mich wirklich sehr über den Inhalt des Päckchens gefreut und werde ganz gewiss eine besinnliche und schöne Zeit damit verbringen.


Vielen lieben Dank an dieser Stelle für die Mühe, die du dir gemacht hast <3


An alle Leser/innen: 
Habt ihr eine Ahnung, wer hinter meinem Päckchen steckt? 
Geht doch einmal bei den anderen Teilnehmern stöbern und schaut, was sich ihr Wichtelpartner hat einfallen lassen.


Ich werde mich jetzt erstmal auf eine kleine Stöberrunde begeben und wünsche allen Teilnehmern ganz viel Freude mit dem Inhalt ihrer Pakete und ganz viel Spaß beim Stöbern und Raten. 

Ganz liebe Grüße 
sendet Euch 
Eure 
Tanja

Dienstag, 5. Dezember 2017

Monatsrückblick November 2017


Hallo ihr Lieben,

noch im November habe ich mein Haus weihnachtlich geschmückt. Ich freue mich nun auf die schöne Voradventszeit des Dezembers, auf Adventskalender, Kerzenschein, selbstgebackene Kekse und kuschelige Lesestunden vor dem Kamin.

Im November gab es bei Leni und mir wieder einige schöne Blogaktionen. Gemeinsam mit euch haben wir beim Handlettering der Buchblogger versucht einen Pärchennamen neuzulettern. Beim Mädelsabend haben wir in einer geselligen kleinen Runde mit einigen von euch ein Buch gelesen und über unsere Lieblingscharaktere geplaudert. Auch habe ich beim Stöbern einen Wettbewerb von DaWanda und den Ullsteinverlagen entdeckt, bei dem es darum ging ein Buchcover neu zu gestalten. Die Aktion hat mir so gut gefallen, dass ich sofort zu Schere, Papier und Stift gegriffen habe und euch auf meinem Blog meine eigene Bastelidee vorstellen wollte.

Außerdem gingen schon einige Planungen für den Dezember in die „heiße Phase“. Lilly von Hundertmorgen-Wald hat mich gefragt, ob ich an ihrem Adventskalender mitwirken möchte. Sehr gerne habe ich zugesagt und auch sofort meine zwei Türchen vorbereitet.

Leni und ich haben zum Bloggerwichteln aufgerufen. Dieses Mal hat sich sogar eine Überraschungsautorin daran beteiligt. Am 06.12. heißt es jetzt auspacken. Leni und ich freuen uns schon auf eure Ideen und sind gespannt, auf die Beiträge der Teilnehmer :o)

Natürlich haben wir auch wieder einige Bücher gelesen. Diese Bücher wollen wir euch in unserem Monatsrückblick einmal genauer vorstellen :o)

Liebe Grüße
Eure

Tanja


Lenis gelesene Bücher & Mangas im November


Um langsam in winterliche Stimmung zu kommen, habe ich Alles, was ich mir wünsche zwischen die Finger gekrallt. Dies war nun bereits mein zweites Buch von der Autorin und fürs Erste wird es sicherlich auch erstmal das letzte gewesen sein. Bisher hatte ich leider noch nicht so viel Glück mit Winter-/Weihnachtsbüchern.





Because you love to hate me passte mit seinen Kurzgeschichten gerade super in meine Vorklausurenzeit hinein. Die ein oder andere Kurzgeschichte hat mich nicht vollkommen überzeugt, andere wiederum, waren regelrechte Pageturner. Besonders die Geschichte von Marissa Meyer hat es mir angetan.






 
Betriebswirtschaftslehre für die Verwaltung ist wieder mal ein Wirtschaftsbuch, das ich für die Uni gelesen habe.






Beim Manga Namaiki Zakari Band 1 konnte ich mich nicht zurückhalten, als es auf Deutsch übersetzt worden ist. Bisher habe ich es immer auf Englisch gelesen und es ist einer der wenigen Ongoing-Mangas, die ich tatsächlich weiterverfolgen MUSS.




 
 

Tanjas gelesene Bücher im November:


 
Die Sternennacht von Jimmy Liao war mein allererstes Bilderbuch für Erwachsene (zumindest, soweit ich mich erinnere). Die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen. Die Bilder haben mich sehr bewegt. Ein wundervolles Leseerlebnis.






Magie der Weihnacht von Richard Paul Evans habe ich mir gekauft, nachdem ich Mein Winter mit Grace gelesen habe. Ich wollte unbedingt mehr von diesem talentierten Autor lesen.







Mein Winter mit Grace von Richard Paul Evans möchte ich gerne auf einer Leseveranstaltung hier in der Nähe vorstellen. Ich habe das Buch damals schon geliebt. Die Geschichte passt sehr gut zur Jahreszeit und ist für ältere, wie jüngere Leser gleichermaßen geeignet. Mein Winter mit Grace hatte ich bereits einmal vor Jahren gelesen. Es ist eine unglaublich schöne und bewegende Geschichte.





Als Bird & Sword von Amy Harmon bei mir eingezogen ist, habe ich mich unglaublich gefreut. Schon Tanja von Weinlachgummis Naschtüte hat mich mit ihrer Rezension unglaublich neugierig gemacht. Ich habe mir viel von dieser Geschichte erhofft. Meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen.







Marthas Widerstand von Kerry Drewery hat mir unglaublich gut gefallen. Das Zukunftsszenario war für mich erschreckend, die Geschichte durchweg spannend.








Handlettering für alle! Schritt für Schritt zur schönen Schrift von Karin Luttenberg überzeugte mit vielen interessanten Ideen. Die Autorin hilft dem Leser in erster Linie Inspirationen zu finden. Derzeit liegt mir gerade das Übungsheft zu Handlettering für alle vor. Ich freue mich schon sehr darauf euch einen Einblick in den Folgeband zu geben.



Wintersternschnuppen von Kim Culbertson habe ich im letzten Jahr bei Nina von Book Blossom gewonnen. Es ist erst im Januar bei mir eingezogen. Da war ich bereits aus meiner Weihnachts-Winterstimmung heraus. In diesem Jahr wollte ich es unbedingt zur Vorweihnachtszeit lesen.





 

 
 
Scythe von Neal Shusterman hat mir der liebe Uwe von Uwes Leselounge geschenkt. Ich habe mich sehr über das Buch gefreut. Die Geschichte war spannend. Das Zukunftsszenario, ähnlich wie bei Marthas Widerstand, ein wenig erschreckend.





Ich schwöre! von Mark Hudek hat mich von seiner aktuellen und sehr ernsten Thematik her sehr angesprochen. Auch diese Geschichte hat zum Nachdenken angeregt.







Lieblingsbuch:


Leni's Favorit im November war:

Namaiki Zakari

Dieser Manga gehört einfach zu meinen Favoriten und er war besonders im November super, um ein wenig von der Uni abschalten zu können. Mir hat es hier der Humor so sehr angetan, natürlich auch der tolle Zeichenstil.





Tanja's fiel es im November sehr schwer ihren Favoriten zu wählen. Sie hat unglaublich viele sehr gute Bücher gelesen. Mein Winter mit Grace konkurrierte stark mit Bird & Sword.

Letztlich musste ich eine Entscheidung treffen. Mein Monatshighlight lautet:

Bird & Sword.

Die Liebesgeschichte zwischen der magiebegabten Lark und dem Prinzen war so wunderschön. Ganz besonders gefallen hat mir die Leidenschaft, die Lark für das gesprochene und geschriebene Wort empfunden hat. Zugleich gab es eine spannende und schöne Geschichte rund um das Königshaus. Intrigen und Konflikte inbegriffen. Dieses Buch überzeugte nicht nur mit seinem wunderschönen Cover sondern auch auf jeder einzelnen Buchseite mit einer magischen Geschichte und einem zugleich fast schon poetischen Schreibstil der Autorin.


Lieblingscover:


Leni hat einen totalen Coverkauf hingelegt bei

Because you love to hate me











Tanjas Lieblingscover im Monat November war

Bird & Sword










dicht gefolgt von

Die Sternennacht











Lieblingscharakter:


Leni lassen die vielen Schurken aus „Because you love to hate me“ nicht mehr los. Jede ihrer persönlichen Geschichten haben mich zum Nachdenken gebracht und genauso oft dazu geführt, dass ich stark mit ihnen empfunden habe. (Möglicherweise besorgniserregend, aber gut) Unter ihnen kann und werde ich keinen Favoriten auswählen.




Tanja mochte Grace und Eric aus „Mein Winter mit Grace“ unglaublich gerne. Eric war ein herzensguter Junge und hätte alles für seine Grace getan. Grace hingegen war trotz der Schule, die sie nicht mehr besuchte unglaublich klug und weise.







Lieblingswelt:


Leni war in diesem Monat tatsächlich ganz gerne bei sich selbst zu Hause. In „Because you love to hate me“ ist die Wahrscheinlichkeit zu groß zu sterben, in „Alles, was ich mir wünsche“ wäre es mir vermutlich zu kalt gewesen und zurück in die Turnhalle in der Schule (Namaiki Zakari)? Nein, danke. xD

Tanja gefiel der Weltenentwurf von Scythe unglaublich gut. Der Autor hat sich viele Gedanken gemacht und eine unglaublich gute Geschichte geschrieben.








Lieblingstitel:


Lenis hat es der Titel „Because you love to hate me“ total angetan. Dieses Buch ist wirklich sehr oft in meinen Lieblingskategorien vertreten, wie mir gerade auffällt. Allerdings komme ich garantiert nicht an diesen wundervollen Titel vorbei. Er war einer der Gründe dafür, dass ich zu dem Buch gegriffen und es letztendlich auch gekauft habe. Er erinnert mich daran, dass jede einzelne Kurzgeschichte aus diesem Buch zu einem Chaos in meinen Gedanken geführt hat. Lieben wir es wirklich die Bösewichte zu hassen?




Tanja gefiel der Buchtitel Die Sternennacht besonders. Ich mag es den Sternenhimmel zu beobachten und freue mich umso mehr, wenn ich eine Sternschnuppe erblicke, wie sie über den Himmel saust. In dieser Hinsicht bin ich hoffnungslos romantisch. Der Titel war also genau meins <3







Im November wollte Leni dieses Buch lesen:


Because you love to hate me

Was sie auch erfolgreich geschafft hat.









Tanja wollte im November diese Bücher lesen:




Wintersternschnuppen

und das ein oder andere Weihnachtsbuch.

Das ist ihr auch gelungen. Neben Wintersternschnuppen hat sie an weihnachtlichen Büchern noch Mein Winter mit Grace und Magie der Weihnacht gelesen.



Dieses Buch möchte Leni im Dezember auf alle Fälle lesen:


Vampires of Eden











Im Dezember möchte Tanja auf jeden Fall diese Bücher lesen:



 Ein Junge namens Weihnacht von Matt Haig
Das Mädchen, das Weihnachten rettete von Matt Haig
Handlettering für alle! Das Übungsheft von Karin Luttenberg



Unsere geplanten Aktionen für den Dezember:


Gemeinsam mit allen Teilnehmern unseres Nikolauswichtelns wollen wir am 06.12. unsere Päckchen auspacken und den Inhalt auf unseren jeweiligen Blogs präsentieren.

Leni und ich möchten wieder in den Neuerscheinungen der Verlage und Autoren für euch stöbern und euch unsere Liste der Januarfavoriten präsentieren.

Die Gewinner unserer Vier-Jahreszeiten-Challenge werden wir Anfang Januar küren.

Auch werden wir euch spätestens am Anfang des nächsten Jahres unseren Jahresrückblick präsentieren.

Beim Handlettering der Buchblogger werden wir dieses Mal den Titel einer
Weihnachtsgeschichte lettern :o)