Donnerstag, 16. November 2017

Durchgelesen: Die 13. Fee

Rezension zu Die Dreizehnte Fee – Erwachen von Julia Adrian


Seitenzahl: 212
Format: Softcover
Preis: 12,00 Euro
ISBN: 978-3-95991-131-3
Band 1










Inhalt:

Als die dreizehnte Fee aus ihrem tausendjährigen Schlaf erwacht, sieht sie sich dem Prinzen und einem weiteren Mann gegenüber, der sich ihr bald als Hexenjäger vorstellt. Der, der das Mädchen aus dem Schlaf erweckt hat, darf seinen Anspruch auf sie erheben, so lautet die Regel. Doch der Prinz möchte keine Hexe, die die Fee in Wahrheit ist. Ihm reicht das Renommee, das ihm die Bergung bei seinem Vater einbringt, vollkommen aus. Kurzerhand tritt er die Erwachte an den Hexenjäger ab.

Der Hexenjäger akzeptiert das Geschenk, denn er weiß, dass die dreizehnte Fee in der Lage sein wird, ihre Schwestern zu finden und zu töten. Getreu der Devise „der Feind meines Feindes ist mein Freund“. In der dreizehnten Fee schlummert nämlich der Wunsch nach Rache, für das, was ihre Schwestern ihr angetan haben. Sie begibt sich auf eine gefährliche Reise mit einem Mann an ihrer Seite, der sich nichts mehr wünscht, als den Tod ihrer Rasse.



Aufmachung:

Wie auch das Cover ist der Innenteil des Buches liebevoll gestaltet. In den Ecken der Buchseiten prangen Brombeerblätter, düstere Zeichnungen untermalen den Flair der Geschichte.



Schreibstil:

Die dreizehnte Fee muss bald feststellen, dass sich seit ihrem Erwachen einiges verändert hat. Ihre Magie ist nicht mehr die alte, auch sehnt sie sich in der Tiefe ihres Herzens nach Menschlichkeit und den damit verbundenen Gefühlen, die eine Hexe eigentlich nicht empfinden sollte.

Bald schon fragt sie den Hexenjäger nach der Liebe. Ob er so etwas schon empfunden hätte; was Liebe überhaupt ist. Doch der Hexenjäger weicht ihr aus. Er kennt nur ein Ziel: Den Tod aller Hexen. Dieses Ziel verfolgt er unerbitterlich.

Gerade zum Anfang wirken die Gefühle, die die dreizehnte Fee verspürt, schwer nachvollziehbar. Der Leser kennt sie noch nicht, der Hexenjäger bleibt entrückt. Und dennoch teilen die Protagonisten eine Nacht miteinander. Für den Hexenjäger erscheint es wie ein erotischer Akt, die Fee hingegen meint Liebe zu spüren.

Beide, die Fee und auch der Jäger verfolgen ein Ziel: Sie sinnen nach Rache, auch wenn beide das nicht zugegeben wollen. Und diese Rache besteht darin, die Hexen dieser Welt zu töten.

Dieses gemeinsame Ziel bindet beide aneinander. Sie gehen eine Zweckgemeinschaft ein, bei der jeder genau weiß, was er vom jeweils anderen zu erwarten hat. Der Jäger weiß, dass die Frau an seiner Seite, die sich so gerne ändern möchte, dennoch einen Teil der Hexe von damals in sich trägt; die Hexe weiß, dass der Jäger sie früher oder später töten wird.

Der Leser verfolgt das Geschehen aus der Sicht der dreizehnten Fee. Mit dem Hexenjäger an ihrer Seite, begibt er sich auf eine fantastische Reise. Er begegnet einer Wichtelfamilie, trifft auf gefährliche Nixen und wirft einen Blick in die Glasschlösser der Feen, in denen sie den beliebten Nektar aufbewahren, der einen Menschen für ein paar Stunden das reine Glück bescheren kann.

Doch so traumhaft verspielt, wie sich diese Welt im ersten Moment vielleicht anhört, ist sie nicht. Die gefährlichen Hexen herrschen hier. Wir treffen auf die Giftmischerin, auf die Kinderfresserin und die Drachenreiterin. Fast alle dieser Hexen haben eine Geschichte hinter sich, die fatal an
literarische Pendants wie Frau Holle, Schneewittchen oder aber auch Hänsel und Gretel erinnern.



Fazit:

Die Autorin Julia Adrian spinnt mit „Die dreizehnte Fee“ eine Geschichte, die unglaublich fantasievoll ist. Sie erschafft zwei Charaktere, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, die auf den zweiten Blick jedoch einiges miteinander verbindet.
Eine harmonische Beziehung nach der Gleichung sich anziehender Gegensätze darf man anfangs sicher nicht erwarten, einen Plot, der spannend und rasant erzählt wird sehr wohl.

Die Dreizehnte Fee ist eine düstere und zugleich zauberhafte Geschichte, die die Geschehnisse von bekannten Märchen wie Dornröschen, Hänsel und Gretel und Schneewittchen neu erzählt. In Wahrheit war alles doch ein wenig anders, oder?

Ich möchte diesen Auftakt an Leser empfehlen, die in eine absolut fantastische und zugleich spannende aber auch ein wenig düstere Welt abtauchen wollen. Ratsam ist es auf jeden Fall schon den zweiten Band bereit zu halten, denn den wird man nach dem Zuklappen des Buches ganz gewiss gleich lesen wollen.



Kurzgefasst:

Spannung/Action:






Liebe:






Charaktere:






Weltenaufbau:






Handlungsstrang:






Schreibstil:






Im Gesamtpaket:


Dienstag, 14. November 2017

Adventskalender - Vorankündigung



 
Hallo ihr Lieben,

ich weiß nicht, wie es euch ergeht, aber ich liebe (!) Weihnachten. Schon einen Monat vorher verpacke ich meine Geschenke. Ich nasche den ein oder anderen Spekulatius, trinke Tee mit Zimtgeschmack und tauche in die Geschichten der Bücher ab, die die Vorfreude auf dieses Fest noch ein wenig schüren.

Ich freue mich auf die Zeit, wenn die ersten Lichterketten in den Fenstern und Gärten der Nachbarschaft erstrahlen und wenn neben dem Leseplatz ein Teller mit selbstgebackenen Keksen steht. Draußen ist es kalt und ungemütlich und mit viel Glück ziert sogar eine dünne Schneeschicht die Bordsteine. Drinnen hingegen lodert der Kamin und die Kuscheldecke wartet einladend auf jemanden, der sich mit einem Buch dort niederlassen mag. Das alles und viel mehr ist für mich Weihnachten.

Zu einer schönen Weihnachtszeit gehört natürlich auch ein Adventskalender. Ein Kalender, bei dem man schon am Abend neugierig ist, welche kleine Überraschung am Morgen darauf auf einen wartet. Hierbei kann es sich meiner Meinung nach um einen klassischen Schokoladenkalender, einen Teekalender für die Frühstückszeremonie oder, wenn es jemand ganz besonders lieb mit einem meint, einem selbstgebastelten Kalender, der auf die Wünsche und Gedanken desjenigen abgestimmt ist, der ihn bekommen hat, handeln. Ganz egal: Hauptsache ein Adventskalender.

Die liebe Lilly von Hundertmorgenwald hat sich für diese Vorweihnachtszeit etwas ganz besonderes einfallen lassen. Sie hat sechs Bloggerinnen gefragt, ob sie nicht Lust hätten einen virtuellen Adventskalender zu befüllen. Als diese Email auch mich erreicht hat, habe ich mich sehr gefreut. Natürlich möchte ich gemeinsam mit euch die Adventstage feiern. Dafür habe ich mir zwei Türchen ausdenken dürfen.

Ab dem 01.12.2017 beginnen wir mit dem ersten Türchen des Kalenders, den wir für euch liebevoll mit vielen kleinen Überraschungen gefüllt haben.

Den Kalender findet ihr auf allen teilnehmenden Blogs. Bei mir ist er oben rechts in der Sidebar verlinkt. Habt ihr ihn schon entdeckt?

Andrea, Corinna, Monerl, Daniela, Chiara, Lilly und ich wünschen euch wunderschöne und erlebnisreiche Adventstage :o)

Ganz liebe Grüße
sendet Euch
Eure Tanja :o)

Sonntag, 12. November 2017

Mädelsabend - Vorankündigung

 
Hallo ihr Lieben,

draußen sinken langsam die Temperaturen und bald wird es ohne Schal und Mütze nur noch ungemütlich. Doch das ist kein Problem! Wir legen zu Hause einfach die Füße hoch, kuscheln uns in unsere gemütlichste Decke ein und nehmen ein schönes Buch zum Schmökern in die Hand. Genau 

am 18.11.2017

ist das der Plan von Leni und mir. 

Ab 18 Uhr gibt es wieder einen gemütlichen Leseabend auf unseren Blogs und wenn euch unser Plan gefällt, schließt euch doch gerne an! 

Wenn ihr heute das erste Mal vom Mädelsabend hört und ihr vielleicht noch die ein oder andere Frage zum Ablauf habt, so könnt ihr gerne auf unserer Informationsseite vorbeischauen. Natürlich könnt ihr uns auch eure Fragen in den Kommentaren stellen.

Wir haben uns wieder sehr spannende Fragen ausgedacht und freuen uns auf den Abend mit euch. 

Ganz liebe Grüße
Leni & Tanja

Samstag, 11. November 2017

Handlettering – DIY: Bastele dein eigenes Buchcover


Hallo ihr Lieben,

schon am Freitag habe ich darüber nachgedacht, welches Handlettering ich am Wochenende gerne umsetzen möchte. Die Entscheidung wurde mir am Samstagmorgen abgenommen. Beim Stöbern im Internet habe ich nämlich eine wundervolle Idee vom Ullstein-Verlag gefunden:

Gemeinsam mit DaWanda ruft der Verlag dazu auf, eines von drei Buchcovern neu zu interpretieren. Hierbei kann geklebt, gestempelt und gemalt werden. Hauptsache es ist kreativ.

DaWanda stellt auf seiner Internetseite bereits ein Beispiel solch eines selbstgebastelten Buchcovers vor.

Ich dachte bei dem Aufruf ans Handlettering. Die Überlegung welchen der drei Buchtitel,

Die Eisprinzessin schläft. Kriminalroman von Camilla Läckberg,
Liebe findet uns. Liebesroman von J.P. Monninger oder
10 Tipps - 10 Jahre länger leben. Ratgeber von Dr Bertil Marklund,

ich für das Projekt verwenden wollte, fiel doch ziemlich rasch.

Zu „Die Eisprinzessin schläft“ hatte ich sofort eine konkrete Vorstellung vor Augen. Diese Vorstellung habe ich dann auch gleich umgesetzt. In Bildern möchte ich euch von meinem Bastelprojekt zum Wochenende berichten:

Das fertige Cover
Part 1: Das Papier ist ausgesucht, die Covervorlage ist ausgedruckt und die Titel stehen zur Auswahl
Part 2: Ein Waterbrushpinsel und eine Tube Deckweiß liegen bereit. Ein weißes Blatt habe ich für den Titel zurechtgeschnitten.
 
Nun müssen noch ein paar Wolken auf das Cover

Wie soll der Schriftzug aussehen? - Der Entwurf dafür saß bereits beim ersten Versuch

Der Schnittrest kann für ein Lesezeichen verwendet werden. Der Titel sollte noch etwas in Szene gesetzt werden. Warum nicht mit goldenem Klebeband?!

Na, das sieht doch schon ganz nett aus, oder? Fehlt nur noch das Genre und der Autor auf dem Cover. Achja und das Lesezeichen? Das war doch auch noch nicht fertig ...


So, jetzt ist es fertig :o)

Eigentlich hatte ich vor noch ein paar goldene Sternchen auf dem Bild zu verteilen. Aber irgendwie erschien mir das Cover letztlich ohne hübscher.

Wie gefällt euch mein Buchcover zu Die Eisprinzessin schläft?
Hättet ihr noch Sterne auf das Bild gesetzt oder findet ihr das Cover nur mit den Wolken auch viel stimmiger?

Wie denkt ihr über diese Aktion? Überlegt ihr vielleicht sogar selbst mitzumachen?
Habt ihr vielleicht sogar schon mit dem Basteln angefangen?
Verratet mir doch, wie euer Cover aussehen soll oder hinterlasst mir auch gerne einen Link zu eurem Bild.
Ich bin schon sehr neugierig auf eure Ideen und Interpretationen :o)


Übrigens:
Der Ullstein-Verlag belohnt kreative Coverbasteler auch mit einem Gewinnspiel.
Zu gewinnen gibt es sechs exklusive Ausgaben mit persönlichem Coverdesign der oben genannten Titel.
Alles weitere zur Aktion/zum Gewinnspiel könnt ihr hier (klick) nachlesen.

Donnerstag, 9. November 2017

Durchgelesen: Die Sternennacht

Rezension zu Die Sternennacht von Jimmy Liao


Verlag: Chinabooks E. Wolf
Seitenzahl: 130 Seiten
Format: Paperback, 26 x 19 cm
Preis: 29,99 Euro
ISBN: 978-3-905816-69-3
Übersetzer: Marc Hermann
Altersempfehlung des Verlages: Ab 12 Jahren
Abgeschlossene Erzählung/Bilderbuch





Inhalt:

Ein einsames kleines Mädchen verliert sich in ihrer Fantasie. Die Eltern sind mit ihrem eigenen Leben beschäftigt, der geliebte Großvater wohnt auf dem Land weit weg. In der Schule wird sie gemobbt und bedroht, zu Hause hört das Mädchen ständig die Eltern streiten. Doch in ihrer eigenen Welt gibt es riesige Elefanten, große Katzen und Monster, die sie beschützen. Zum Zeitvertreib beobachtet das Mädchen die Nachbarin durch das Fenster. Sie ist froh, dass dort endlich Mieter eingezogen sind, denn so ist die alte Frau wenigstens nicht mehr alleine. Und dann liegt dort plötzlich ein Junge auf dem Dach. Mitten im Schnee und schaut in den Himmel.
Auf den ersten Blick scheint der Jungen ebenso einsam zu sein wie das Mädchen. In der Schule ist er der Neue. Auch er wird von den Mitschülern geärgert. Wenn es regnet geht er ohne Schirm, als hätte der Regen nichts mit ihm zu tun. Er scheint auch einsam, doch er scheint keine Angst zu haben. Er scheint angekommen zu sein.

Das Mädchen sucht die Nähe des Jungen. Sie reden nicht viel und doch sind sie sich sehr nahe. Bald schon sind beide zusammen einsam und bald schon beschließen sie auszubrechen. Sie ziehen in ein Abenteuer und erleben die Freiheit und die Schönheit, nach denen sich ihr Herz im Stillen gesehnt hat.



Zeichenstil:

Um einen ungefähren Eindruck von Jimmy Liaos Zeichenstil zu gewinnen, muss man nur einen Blick auf das Cover werfen. Teilweise durch starke Farben aber auch durch das Hervorheben bestimmter Bildteile weckt der Zeichner das Interesse des Betrachters. Immer wieder lässt er fantastische und/oder surreale Elemente einfließen und wirft damit ein Schlaglicht auf das Seelenleben seiner Protagonistin.

Als Beispiel sei hier ein Bild genannt, in dem das Mädchen traurig ist. Grüne Ranken durchziehen das Bild. Das Mädchen steht in dem dahinterliegenden rosafarbenen Haus mit grünen Punkten und schaut durch das Fenster. Dieses Bild vermittelt Einsamkeit und Traurigkeit alleine durch den Gesichtsausdruck des Mädchens und durch die Ranken, die alles für sich einnehmen und dennoch entsteht dank des farbigen Hauses keine erdrückende Atmosphäre. Beim Betrachten wird klar, dass es die Fantasie des Mädchens ist, die ihre Seele vor dem Schmerz rettet.

Jimmy Liao gelingt es also alleine durch seine Zeichnungen eine starke Aussage zu erschaffen. Die kräftigen Farben aber auch das DIN-A4-Format des Buches verstärken die Wirkung der Bilder auf den Betrachter.

Die Sternennacht kommt mit wenig Worten aus. Ein Satz am Ende der Seite erzählt einen Teil der Geschichte. Einige Seiten kommen auch ganz ohne Text aus. Gerade diese Seiten sind es, die aufgrund der fehlenden Worte ganz besonders intensiv wirken. Zum Ende hin erwartet den Leser eine kleine optische Überraschung.

Die Botschaft dieses Buches lautet: Wo es Schatten gibt, da gibt es Licht. - Auch in der Einsamkeit soll man die Sehnsucht nicht verlieren. Diese Aussage unterstreicht der Autor/Zeichner in seinem Werk.



Fazit:

Die Sternennacht ist eine Geschichte über ein einsames Mädchen mit viel Fantasie. Die farbenfrohen und aussagekräftigen Bilder enthalten einige fantasiereiche/surreale Elemente, die die Botschaft des Buches „in der Einsamkeit soll man die Sehnsucht nicht verlieren“ zusätzlich unterstreichen.
Die Geschichte kommt Dank des Talents des Zeichners ohne viele Worte aus. Jimmy Liao nimmt den Leser in „Die Sternennacht“ mit in das Leben eines einsamen, aber sehr fantasievollen Mädchens. Durch seine Bilder weckt er Gefühle und Emotionen. Die Bilder wollen gedeutet werden, die Geschichten hinter den Illustrationen, wollen von den Rezipient/innen auserzählt werden. Auch dort, wo das Buch wortkarg bleibt, ist es daher wirklich gut. Arrangement und Auswahl der Bilder regen die Phantasie an.
Dieses Bilderbuch ist nicht nur für jüngere Leser, sondern auch für Erwachsene geeignet. Eine Reise, die man erlebt haben sollte.



Kurzgefasst:

Spannung/Action:






Liebe/Freundschaft:






Charaktere:






Handlungsstrang:






Zeichenstil:






Im Gesamtpaket:


Dienstag, 7. November 2017

Nikolauswichteln - Vorankündigung


Hallo ihr Lieben,

Weihnachten naht! Der ein oder andere hat vielleicht sogar schon im Kaufhaus die ersten Spekulatius gekauft, vielleicht das erste Weihnachtsbuch auf den E-Reader geladen oder/und auch schon die Plätzchenrezepte hervorgekramt. Auch Leni und ich sind in vorweihnachtlicher Stimmung. Diese Vorfreude möchten wir mit euch teilen und dafür haben wir uns dieses Jahr etwas Besonderes ausgedacht.

Wir wollen wie auch im vorletzten Jahr ein Nikolauswichteln ausrufen. Nichts Besonderes sagt ihr? Vielleicht doch, denn dieses Mal haben wir eine kleine Überraschung für euch: Eine Autorin unterstützt in diesem Jahr unsere Aktion mit einem eigenen Werk, das ihr für euch gewinnen könnt.

Nun fragt ihr euch bestimmt, wer diese Autorin ist, aber das soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Damit ihr jedoch eine Entscheidung treffen könnt, ob ihr einen Blogger oder aber die Autorin als Wichtel haben möchtet, geben wir euch einen Hinweis :o)

Doch nun erst mal zum Ablauf, für die, die noch nicht an einem unserer Wichtelaktionen teilgenommen haben:

Wie läuft das Wichteln ab?

Jeder, der Lust hat ein Paket zu schnüren und selbst eins zu erhalten, kann sich

von heute bis zum 18.11.2017

bei Leni oder mir über das Kontaktformular an der Sidebar unseres Blogs bewerben. Schreibt in eure Bewerbung bitte, ob ihr gerne ein Paket vom Autor erhalten möchtet, eure Adresse, sowie fünf eurer Wunsch-Bücher im Wert von zehn Euro. Ein/e Teilnehmer/in unter euch wird am Ende ausgelost, die dann ein Buch von der Autorin erhalten wird. Solltet ihr ein Paket von der Autorin erhalten, so wird sich darin kein Wunschbuch eurer Wunschliste sondern ein Werk der Autorin befinden :o)

Leni und ich werden innerhalb der nächsten Tage nach Bewerbungsschluss auslosen. Jeder von euch bekommt eine E-Mail in der wir ihm mitteilen, wem er ein Paket schnüren soll. In das Paket dürfen ein Wunschbuch von der Wunschliste des Beschenkten und ein paar schöne Kleinigkeiten im Wert von etwa fünf Euro. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch gerne zu den Kleinigkeiten Angaben machen. (z. B. „Das mag ich gar nicht: Lakritze“ oder „Das mag ich richtig gerne: alles Magische“)

Die Pakete sollen bis zum 28.11. verschickt worden sein.

Bitte sendet uns per Email die Sendungsnummer, die ihr bei der Post bei der Abgabe eines Paketes erhaltet, damit wir wissen, dass alle Päckchen auf dem Weg gelangt sind.
Wichtig: Verratet keinem, wem ihr ein Paket packen dürft!

Am Nikolaus ist es dann soweit. Es heißt: Auspacken. Zeigt uns auf eurem Blog was sich in eurem Päckchen befunden hat. Verlinkt euren Artikel auf „Meine Welt voller Welten“ oder „Der Duft von Büchern und Kaffee“ über den Add-Link. Der Add-Link befindet sich ab 16 Uhr direkt in unserem eigenen Auspackartikel. (Ihr müsst euren Artikel nur bei einem von uns einstellen. Der Link erscheint automatisch auch beim Partnerblog). Nun könnt ihr stöbern gehen. Schaut bei anderen Teilnehmern vorbei und versucht zu erraten, welche Wichtelmama wohl das Päckchen geschnürt hat. Um das Raten zu erleichtern, steckt doch gerne einen kleinen Hinweis zu euch oder eurem Blog mit in das Paket hinein :o)

Rechtliches:

Mit der Teilnahme erklärst du dich damit einverstanden, dass deine Adresse an deinen „Wichtelpartner“ weitergegeben wird. Diese Adresse soll nur für den Versand genutzt werden. Alle Teilnehmer sollen die Daten im Anschluss bitte löschen.


Noch einmal im Überblick:

1. Bewerbungs-Email mit folgenden Daten abschicken:
- 5 Wunschbücher der Wunschliste (Wert 10 Euro)
- Eigene Versandadresse
- Überraschungsautor ja/nein
Bewerbungsphase läuft bis zum 18.11.

2. Leni und ich losen aus und teilen euch die Wunschliste und Daten desjenigen mit, dem ihr ein Päckchen schnüren dürft.

3. Bis zum 28.11 heißt es shoppen, verpacken und abschicken. Bitte die Sendungsnummer an Leni oder mich mitteilen.

4. Am Nikolaus (06.12.):
- Auspacken
- Blogartikel veröffentlichen und bei „Meine Welt voller Welten“ oder „Der Duft von Büchern und Kaffee“ über den Add-Link verlinken
- Stöbern gehen, Mitraten und Spaß haben :o)


Ihr habt noch Fragen oder Anregungen?

Kein Problem! Gerne könnt ihr Leni oder mich über das Kontaktformular oder über die Kommentare anschreiben. Wir werden so bald wie möglich eine Lösung für euch finden :o)

Und nun kommt der Hinweis zu unserer Autorin:

Es handelt sich um eine Autorin/einen Autor, die/der unter Anderem für einen Carlsen-Imprint Bücher veröffentlicht hat. Mittlerweile findet man 3 Werke dieser Person unter einem Carlsen-Label. Bei ihr/ihm könnt ihr mit einer wunderbaren Kombination aus Fantasy und Romance rechnen.


Leni und ich wünschen euch ganz viel Spaß an unserer Aktion und wünschen euch eine wunderschöne Vorweihnachtszeit :o)


Montag, 6. November 2017

Durchgelesen: Bird & Sword

Rezension zu Bird & Sword von Amy Harmon


 
Verlag: Lyx
Seitenzahl: 398
Format: Klappbroschur
Preis: 15,00 Euro
ISBN: 978-3-7363-0548-9
Übersetzer: Corinna Wieja
Altersempfehlung des Verlages: Ab 14 Jahren
Band 1







Inhalt:

Die kleine Lark beherrscht die Gabe der Magie der Worte. Eines Tages formt sie einen Spruch, der die Puppen ihres Zimmers tanzen und durch die Luft schweben lässt. Voller Freude verfolgt sie das Spiel gemeinsam mit ihrer Mutter, als ein Freund und Diener der Familie den Raum betritt und die Ankunft des Königs ankündigt. Schnell versucht Lark auf den Rat der Mutter, die Puppen zum Stillstand zu bewegen, zu hören, doch eine schwirrt durch das Fenster.

Der König ist gekommen, um seinem Sohn das Königreich zu zeigen, über welches er irgendwann einmal herrschen wird. Seine Präsenz ist furchteinflößend und das mit Recht, denn Magie ist ihm zuwider und wird hart bestraft. Mitten im Gespräch erblickt er die Puppe, die zurück zu der kleinen Lark fliegt. Doch bevor ein Missgeschick passiert, greift die Mutter ein. Sie sorgt dafür, dass der König nicht erkennt, wer die Magie gewirkt hat und spricht im letzten Moment einen Fluch, der ihrer Tochter die Stimme und damit ihre Fähigkeiten raubt.

Jahre später taucht Prinz Tiras mit seiner Gefolgschaft erneut am Hof von Larks Vater auf. Er fordert die Männer, die der Lord ihm schuldet, ein. Als Pfand und damit sein Wille gehört wird, verlangt er, dass Lark ihn auf den königlichen Hof begleitet.

Bald sind die fehlenden Worte und die Magie im Land nicht mehr die einzigen Probleme, die Lark und Tiras beschäftigen, denn es gibt Feinde, die alles zerstören möchten, was dem jungen Prinzen am Herzen liegt.



Die Welt:

Amy Harmon erschafft eine Welt, in der Magie nicht geduldet wird und doch gibt es einige Menschen, die eine der vier Gaben beherrschen. So gibt es Gestaltwandler, Heiler, Spinner und Weissager. Und es gibt Kreaturen, halb Mensch halb Vogel mit rasiermesserscharfen Schwingen und Hörnern am Kopf, die eine große Gefahr für die Bewohner des Landes darstellen. Die Volgar, so nennen die Menschen diese Kreaturen, ernähren sich von dem Fleisch ihrer Opfer. Sie glauben daran, dass die Kräfte der Toten so auf sie selbst übergehen.

Jedes der Länder der Welt wird von einem Lord regiert. Über den einzelnen Lokalherrschern thront der König. 
Eine Karte im Klappenteil des Buches zeigt die Lande von Jeru und verschafft dem Leser im Bedarfsfalle einen schönen Überblick.



Schreibstil:

Nachdem der Prinz Lark als Pfand für seine Forderungen mit in sein Königreich genommen hat, beginnt für das Mädchen ein neues Leben. In ihrem Heim war es der Vater, der das Mädchen nicht aus den Augen gelassen und hart bestraft hat. Jedoch nicht, weil er Lark liebte, sondern stets aus reinem Eigennutz. Im Schloss wird sie erneut in ein Zimmer gesperrt, doch dort lebt sie im Luxus. Sie bekommt ein Bad mit Rosenblüten, drei Frauen kümmern sich um ihr Wohlbefinden.

Lark sehnt sich nach ihrer Freiheit. Sie möchte frei entscheiden und auch wieder sprechen können. Doch zugleich hat sie auch Angst davor mit ihren Worten erneut Schaden anzurichten. Ihre Statur ist eher zierlich, mit ihrem Aussehen fällt sie nicht weiter auf. Auf den ersten Blick wirkt das Mädchen gegenüber dem dominanten Auftreten und den zielorientierten Worten des Prinzen verletzlich und schwach. Doch Lark ist alles andere als das, denn in ihr tobt ein Feuer.

Amy Harmon gelingt es mit ihren Worten Bilder zu zaubern. Sie erschafft eine spannende und fesselnde und zugleich magische Geschichte. Lark und Tiras scheinen auf den ersten Blick sehr unterschiedlich und doch haben sie einiges miteinander gemein. Lark steckt voller Gefühle und Leidenschaft, die sie mit aller Macht zurückhält. Der Prinz hingegen wirkt oft barsch und kalt. Doch gegenüber seiner Gefangenen zeigt er des öfteren Nachsicht.

Die Liebe zum gesprochenen und geschriebenen Wort spielt in diesem Buch eine ganz besondere Rolle. Lark sehnt sich danach zu sprechen, sie möchte nichts lieber als Lesen und Schreiben zu können. Die Szene, als der König ihr ein Buch gibt und ihr etwas daraus vorliest, könnte nicht schöner sein, als hätte er ihr einen Kuss gegeben.

Neben diesen leidenschaftlichen Momenten, die mitten ins Herz treffen, erzählt Bird & Sword auch eine Geschichte über Macht, Krieg, Intrigen und Gefahren. Der Prinz muss sich stets darum sorgen, dass ihm jemand seinen Thron streitig macht. Zugleich droht Unheil von Seiten der harpienartigen Volgar, die sich immer mehr vermehren und das Land bedrohen. Aber auch die Angelegenheiten des Volkes müssen geklärt werden. Das Gesetz, dass Magie nicht geduldet wird, wird von den Magischen gefürchtet und zugleich drängen die, die keine Fähigkeiten besitzen auf dessen Durchsetzung. Und dann gibt es noch ein Geheimnis, welches schwer auf den Schultern von Tiras lastet.



Fazit:

Bird & Sword ist eine Liebesgeschichte voller Leidenschaft für das gesprochene und geschriebene Wort und zugleich zwischen zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirkenden Charakteren. Die Charaktere müssen nicht nur für ihre Ziele und Wünsche kämpfen, sondern sich auch gegen ihre Feinde behaupten, die sowohl Lark, aber auch dem König nach dem Leben trachten. Ein weiterer Konflikt untermalt die Handlung: Die Magie ist stets präsent und doch wird sie von den Bewohnern nicht geduldet.

Bird & Sword ist eine Geschichte über Magie, über Liebe, voller Intrigen und Zauber. Dieses Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Amy Harmon gelingt es ihre Worte zu Bildern werden zu lassen. Fantasyliteratur der feinsten Sorte.



Buchzitate:

Ihm hatte man jedes Wort gegeben, das er brauchte, mir aber hatte man jedes Wort genommen. Ich wollte sie wiederhaben. Alle.

Er schien zu wissen, was ich wollte, und legte seine Hand über meine. Während er las, zog er sie weiter, damit ich ihm folgen konnte.



Kurzgefasst:

Spannung/Action:






Liebe:






Charaktere:






Weltenaufbau:






Handlungsstrang:






Schreibstil:






Im Gesamtpaket: