Freitag, 10. März 2017

Leserunde - Das Reich der sieben Höfe



Das Reich der sieben Höfe“, ein Buch, auf das sich viele Blogger bereits vor dem Erscheinungstermin sehr gefreut haben. Nun ist die deutsche Fassung auch bei Leni und mir eingezogen.
Grund genug für uns endlich mal wieder eine Leserunde auszurufen, zu der alle Blogleser herzlich eingeladen sind. Gemeinsam mit euch wollen wir das Buch lesen, ein wenig ins Schwärmen geraten und die Charaktere auf ihrem Weg durchs Abenteuer begleiten.


Worum gehts?
Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.
Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.
Quelle: dtv


Du hast Lust dich unserer Diskussionsrunde anzuschließen? Wir freuen uns!

Ab heute kannst du jederzeit in unsere Leserunde einsteigen.

Die Abschnitte findest du, wie immer, abwechselnd auf Lenis und meinem Blog. Los geht es auf

„Der Duft von Büchern und Kaffee“ mit dem 1. Abschnitt (bis Seite 101) 
 

Abschnitt 3 (Seite 199 bis 303) auf "Der Duft von Büchern und Kaffee"


Abschnitt 5 (Seite 399 bis Ende) auf "Der Duft von Büchern und Kaffee"



Achtung: Diese Leserunde enthält Spoiler. Bitte lies erst weiter, wenn du den entsprechenden Abschnitt auch bereits im Buch gelesen hast.

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr gut gelungen. Der detaillierte und bildliche Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr.

      Aufgrund der bereits gelesenen Rezensionen habe ich natürlich auch auf die Parallelen zu die Schöne und das Biest geachtet. Ich habe zwar versucht mich von diesem Gedanken freizumachen, doch einige Übereinstimmungen waren sehr offensichtlich wie die Verwandlung vom gehörnten Monster zum gutaussehenden Mann, das luxeriöse Anwesen und die Freiheiten, die Feyre dort für sich genießen darf. Auch sind mir die Parallelen zu S. J. Maas Charakterin Celaena aufgefallen. Feyre verhält sich mutig und ist innerlich stark. Stets denkt sie über eine Flucht nach und stets steckt sie irgendetwas ein, was sie als Mordwaffe verwenden könnte. Ich hätte mir gewünscht, dass Feyre etwas weicher im Kern gewesen wäre. Aber vielleicht ergibt sich das noch über die Geschichte hinweg?

      In diesem ersten Abschnitt fragen Lucien und Tamlin Feyre sehr auffällig danach aus, ob sie bereits verliebt gewesen wäre und ob sie derzeit ihre Liebe an jemanden verschenkt hätte. Ich habe mich gefragt, ob im weiteren Verlauf hier – ähnlich wie bei „Die Schöne und das Biest“ - eine freiwillige Liebe von ihr gefordert wird, um einen Fluch (vielleicht den Pesthauch) zu brechen.
      Ich bin sehr gespannt, ob diese Wendung hier auch aufgegriffen wird.

      Sehr interessant fand ich auch die Hinterfragung von gut und böse. Da der Leser aus Sicht von Feyre durch die Geschichte geführt wird, die in Armut und mit dem Gedanken daran, dass die Fae gefährlich und brutal sind, aufwachsen musste, liegt die Empfindung nahe, dass der Mord an dem Wolf rechtens war. Der Wolf stellte eine Gefahr dar, sein Fell brachte der Familie das Geld ein, was sie benötigten.
      Doch durch das Gespräch am Essenstisch mit Lucien und Tamien wurde eine ganz andere Sichtweise aufgedeckt. Der „Feind“ hat Feyre alles geboten, was sie sich hätte wünschen können. Ein Leben in Luxus, Schutz vor Gefahren, gutes Essen und eine Versorgung für die Familie. Auch haben die Fae darauf hingewiesen, dass sich der Wolf nicht einmal gewehrt hat. Er hat nichts getan und dennoch hat Feyre ihn erschossen und sogar noch das Fell abgezogen. Auf Feyres widerspenstige Art und ihr undankbares Verhalten reagieren die Fae beherrscht und geduldig. An dieser Stelle wendet sich das Blatt. Hier stellt sich die Frage: Wer ist eigentlich hier der Böse in der Geschichte – die Fae oder die Menschen?

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    2. Hey
      ich frage mich eher ob die Fae von dieser Buchreihe "Das Reich der Sieben HÖfe" und die Fae von der Buchreihe "Throne of Glass" die selben sind oder komplett andere Art von Fae.

      Ok zu dem Buch "Das Reich der sieben HÖfe - Dornen und Rosen"

      hast du recht der Anfang ist sehr schön geschrieben geworden. Ich findet dass die Geschichte sehr wenig Paraellen hat mit der Geschichte "Das Schöne und das Biest" hat.
      LG Barbara
      http://mybookseriemovieblog.blogspot.de/

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    3. Huhu Barbara,
      da kann ich leider noch so gar nichts zu sagen, weil ich die Fae in Throne of Glass noch nicht kennengelernt habe. Ich glaube die kommen genau ab dem Band ins Spiel, wo ich aufgehört habe. Bestehen denn da von den Beschreibungen her schon Parallelen?

      Wirklich? Ich muss ständig an die Schöne und das Biest denken. Es gibt den Rosengarten, es gibt das "Biest", welches auch vom Verhalten/Auftreten dem Disneybiest sehr ähnlich ist. Es gibt Feyre, die in einem luxeriösen Haus untergebracht wird und die zurück zu ihrer Familie möchte. Das sind jetzt nur die Punkte, die mir spontan einfallen.

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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    4. Mir ist der Vergleich von Celaena und Feyre gar nicht aufgefallen. Aber jetzt, nachdem du es erwähnt hast... ^^' Wobei ich bei Feyre das Gefühl habe, dass sie etwas taffer und kühler ist. Gefühlt hat Celaena auch viel öfter Witze gerissen. (Zumindest im ersten Band) Allerdings hat mir Feyres Charakter in dieser Geschichte genau so gefallen, wie er eben auch war. Hätte sie nicht den ständigen Kontakt mit Waffen gehabt, wäre der weitere Verlauf der Geschichte auch vielleicht etwas unglaubwürdig geworden. Was meinst du?

      Die Hinterfragung von Gut und Böse, fand ich ebenfalls sehr gelungen. Wirklich perfekt sind weder Mensch noch Fae. Allerdings denke ich, dass Feyre an der Erfahrung mit dem Wolf auch wächst und ihre Taten hinterfragt. Das gefällt mir sehr gut an ihrem Charakter. =)

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    5. Findest du, dass Feyre taffer und kühler als Celaena war? Ich hätte sie da so etwa gleich eingeschätzt (?)
      Auf jeden Fall war Celaena etwas humorvoller unterwegs. Da gebe ich dir Recht.

      Ich habe mir, bevor ich Feyre kennengelernen durfte, eine Protagonistin für den Roman vorgestellt, die etwas mehr Ängste hat, die etwas zaghafter ist. Aber ich habe mich jetzt gut an Feyre gewöhnt.

      Auf jeden Fall wäre es schwer gewesen eine nicht so starke Charakterin im Laufe der Handlung zu einer innerlichen Veränderung zu zwingen, die sie so stark werden lässt, dass sie die Prüfungen so angeht, wie Feyre es getan hat. Da stimmte ich dir vollkommen zu.

      Was die Sache mit Gut und Böse angeht, da gibt es ja auch im letzten Abschnitt noch einmal eine sehr gute Szene. Ich möchte nicht spoilern, daher gehe ich jetzt mal nicht detailliert darauf ein. Weißt du,was ich meine?

      Auf jeden Fall war die Erfahrung mit dem Wolf ein Ereignis, welches Feyre geprägt hat.

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    6. Huhu, ich klinke mich dann auch mal ein.^^ Habe das Buch zwar schon seit Mitte März durch, aber ich wollte mich ja gerne noch mit euch austauschen. ♡

      Der Einstieg las sich sehr schön. Vielen ist es ja zu langatmig, aber ich fand es ganz gut Feyres Welt und ihre familiären Umstände erst ein bisschen besser kennenzulernen. Die Schwestern kann ich gar nicht leiden. Für dieses Verhalten gibt es mMn keine Entschuldigung - sich so auf die faule Haut zu legen, während Feyre um ihr aller Überleben kämpft, dann noch so gehässig auf sie losgehen, rummeckern und sie bestehlen. Einfach schlimm. Das war mir aber auch ein bisschen zu viel des Guten.

      Die Ankunft in Prythian hat mir da deutlich mehr zugesagt. Also ich denke auch, dass Feyre von Anfang an ein starker Charakter sein musste, vor allem in Hinblick auf den weiteren Verlauf. Die Begegnung mit dem Wolf und die Konsequenzen seines Todes sind mit Sicherheit etwas, das Feyre verfolgt und unter anderem dazu beigetragen haben, wie Feyre später ihr Meinung über die Fae revidiert.

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    7. @Lena: Ich finde es so klasse, dass du dich noch hier mit uns austauschst. <3

      Was Feyre angeht, haben wir eine ähnliche Ansicht. Um so lange überleben zu können und in diese Geschichte zu passen, musste Feyre fast schon ein starker Charakter von Anfang an sein.

      Da du es auch nochmal ansprichst: Mir hat es echt gut gefallen, dass der Tod des Wolfes Feyre so lange verfolgt hat. Sie hat es also nicht einfach mal abgehakt (wie es ein paar andere Buchcharaktere getan hätten) und sich immer wieder eine neue und vor allem eigene Meinung gebildet. Ein Charakterzug, der mir gut an ihr gefallen hat.

      @Tanja: *Hmm* Auf jeden Fall kam mir Feyre etwas kühler vor. Gerade eben, weil Celaena noch so humorvoll unterwegs war und hier und da mal ein paar Witze gerissen hat oder lustige Sprüche zu Kuchen abgegeben hat. Das hat die Situation oft aufgelockert, wie ich finde. Was deren Taffheit angeht, da dürften sie in etwa auf dem gleichen Level sein, da gebe ich dir recht!

      Ich denke schon, dass ich weiß welche Szene du meinst. Allerdings kannst du da im letzten Abschnitt ja nochmal drauf eingehen? Jetzt interessiert es mich nämlich doch, welche Stelle du genau meinst. =')

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    8. Huhu Lena,
      ich freue mich so, dass du dich unserer Leserunde noch angeschlossen hast. Vielen Dank dafür <3

      Ich habe auch darüber nachgedacht, warum so viele den Anfang als langatmig beschrieben haben. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es vielleicht an dem rasanten Ende lag und einige Leser dann da den Vergleich gezogen haben. (?)

      Was die Schwestern angeht, gebe ich dir Recht. Ich hätte sogar noch Verständnis dafür aufgebracht, dass sie sich nicht in der Lage fühlen auf Jagd zu gehen. Aber meiner Meinung nach hätten sie dann andere Arbeiten erledigen können. Das Schlimme war ja, dass sie von Feyre dann auch noch so viel gefordert haben, anstatt einfach mal nur Dankbarkeit zu zeigen.

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    9. Jaaa, das mit dem Vergleich vom Anfang mit dem rasanten Ende könnte stimmen! Mir persönlich kam trotzdem nichts an dem Buch langatmig vor, ich habe es echt verschlungen. :)

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    10. Hi ihr
      sorry das ich so spät mit der Leserrunde bin.

      Also @Madlen & @Tanja:
      Celaena und Feyre findet fast gleichen. Aber von dem Temperament ist die Celaena etwas hitzig als Feyre. Dagegen bleibt Feyre in gefährlichsten Situationen ruhig und denkt nach.

      Ich findet das die Fae von beiden Buchreihen sehr Paraellen gibt. Von der Stärke, Schnelligkeit und magischen Fähigkeiten. Aber bei der Celaena Buchreihe gibt es keine Stufen von die Faes. Oder die Autorin Sarah Maas wird noch laufe der Buchreihe "Throne of Glass" die Stufen rein schreiben.

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    11. Hi Barbara,
      das ist doch kein Problem. Ich freue mich,dass du deine Meinung auch jetzt noch mit uns teilen magst.

      Hm... ich empfand Feyre in ihren Entscheidungen nicht immer so als durchdacht. Dass Celaena recht temperamentvoll ist, da stimme ich dir voll zu.

      Interessant war es auch mal den Vergleich von dir bzgl. der Fae zu lesen. Da bin ich ja immer noch sehr gespannt auf die Ausführungen der Autorin.

      Ganz liebe Grüße
      Tanja

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  2. Antworten

    1. Dieser Abschnitt war sehr romantisch und hatte auch erotische Momente. Mir gefiel die Szene, in der Tamlin aus den schwierigen Worten, die Feyre sich herausgeschrieben hat, weil sie sie nicht lesen konnte, ein Gedicht formuliert hat.

      Tamlin und Feyre kommen sich in diesem Abschnitt sehr viel näher. Erst der Biss im Flur direkt nach dem Ritual, als Tamlin noch ein halbes Tier ist, später auch nochmal, als Feyre den Hof verlassen muss. Ich fand diese Szenen gut gemacht. Sie waren sehr erotisch und nicht kitschig.

      Als Feyre Tamlins Warnungen missachtet hat und zur Feuernacht losgezogen ist, um zu sehen, was dort so passiert, habe ich mir nur gedacht: Kann sie nicht einmal auf Tamlins Worte hören? Es wäre ja auch fast schiefgegangen, als die drei Fae auf sie zugegangen sind.
      Als der „dunkle Retter“ aufgetaucht ist, war mir sofort klar, dass es sich um den Charakter handeln muss, den alle Blogger/innen so toll finden: Rhysand. Ich bin sehr gespannt, was hinter diesem Charakter noch so steckt.

      Schön fand ich auch die Szene, in der Feyre nach dem Biss Tamlin auflaufen lassen möchte und absichtlich die Stelle unverdeckt zur Schau stellt. Sie erhofft sich eine Reaktion von Lucien. Die bekommt sie auch, jedoch fällt sie so ganz anders aus, als erdacht: Lucien und Tamlin halten zusammen und machen Scherze.

      Der Ausflug, den Tamlin mit Feyre startet war voller magischer Momente und so schön. Mir gefiel es sehr, wie beide nebeneinander eingeschlafen sind. Überhaupt ist Tamlin ein Typ, der absolute Sicherheit ausstrahlt und in dessen Nähe sich Feyre sicher und unbeschwert fühlen kann.

      Ab diesem Abschnitt spitzt sich die Gesamtsituation immer mehr zu. Der abgeschlagene Kopf auf der Skulptur und später Rhysands Auftritt. Ich hatte eigentlich keine Angst um Feyre. Wenn Rhysand sie hätte töten wollen, dann hätte er das schon längst in der Feuernacht tun können. Dennoch wirkte er zwar einerseits erotisch aber auch recht böse. Die Stelle, bei der Tamlin vor ihm auf die Knie gegangen ist, hat mich sehr bewegt. Es tat mir leid den starken und mutigen High Fae in dieser Position beobachten zu müssen.

      Konsequenterweise tut Tamlin das einzige, was ihm noch bleibt um Feyre zu schützen: Er schickt sie heim. Das war sehr hart. Ich wollte nicht, dass Feyres wundervolle Zeit am Frühlingshof endet, dass sie die Menschen verlassen muss, die ihr so ans Herz gewachsen sind.

      Ich ahne, dass Rhysand sie in der Welt der Menschen finden wird oder aber dass sie zurückreist und dann von ihm abgefangen wird. Mal sehen, ob sich meine Befürchtungen bewahrheiten werden ;o)

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    2. Ich habe mir allen ernstes auch gedacht, dass Feyre doch einmal auf Tamlins Worte hören kann. Er hätte sie vor dem Fest/Ritual doch sicherlich nicht ohne Grund gewarnt. Allerdings wäre es ja fast langweilig gewesen, wenn sie sich an seine Bitte gehalten hätte. ;-))

      Rhysand ist ein so komplexer Charakter und so undurchschaubar. Ich glaube, dass er deswegen sehr beliebt bei den Bloggerinnen ist.

      Zum einen hat man eben keine Befürchtung um Feyre (wie du schon beschrieben hast, hätte Rhysand bereits seine Chance, sie zu töten, bei der Feuernacht gehabt), aber andererseits wirkt er böse und dadurch auch unberechenbar. Dass Tamlin vor ihm auf die Knie gegangen ist, war schon ein kleiner Herzschmerz, nicht wahr? Aber was ist schon Stolz, wenn man stattdessen jemanden beschützen kann?

      Im Gegensatz dazu, fand ich seine Handlung Feyre wegzuschicken, gar nicht toll. ^^' Das war wieder so eine Szene, in der ich "Die Schöne und das Biest" im Hinterkopf hatte und mir dachte: "Das bringt dir nichts Tamlin! Sie muss sich doch in dich verlieben!!!" Ich hätte ihn an dieser Stelle am liebsten gut durchgeschüttelt. >.<

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    3. Das stimmt. Nicht auszudenken, wenn wir als Leser das Fest verpasst hätten, wenn Feyre "artig" gewesen wäre ;o) Sie reagiert aber doch recht oft ziemlich unüberlegt. Aber... wie du schon sagst: Dadurch wird es auch erst spannend ;o)

      Auf jeden Fall sind es die Ecken und Kanten von Rhysand, die ihn interessant machen. Allein sein allererster Auftritt. Er brauchte nur etwa zwei Zeilen und schon dachte ich mir "Wow! Ja, ich weiß, warum ihn alle so gerne mögen". ;o) Er strahlt eine gewisse Erotik aus. Er ist geheimnisvoll und hat diesen "Bad Boy"-Flair. Auf den ersten Blick fies aber man erkennt: Da gibt es auch noch einen weichen Kern. Und den will man als Leser/in finden ;o)

      Unbedingt: Ich habe so gelitten, als Tamlin sich erniedrigen musste. Das liegt auch daran, dass er so ein starker Charakter ist. Es ist jemand, zu dem man aufsieht und dann muss er so tief sinken. Das ist ein riesiges "Opfer", was er dort bringen muss.

      Jaaa, ich kann dich verstehen. Sicherlich hätte ich Feyre auch am liebsten stets an Tamlins Seite gewusst. Aber ich war nicht böse auf ihn. Er wusste, dass er an dieser Stelle keinen Schutz mehr bieten kann. Es war ein unglaublich großer Akt der Liebe, den Tamlin dort geleistet hat. Und das war nicht die einzige Szene in dieser Richtung. Tamlin ist wirklich ein atemberaubender Charakter. Ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen.

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    4. Die Entwicklungen, was die Liebe und Erotik angeht, haben auch mir sehr gut gefallen. Nicht zu kitschig, nicht zu plump, sondern sehr schön geschrieben. ♡

      Dass Feyre nicht auf Tamlin hören kann, nimmt aber leider Überhand, finde ich. Sie ist nicht gerade die schlauste, was mich viel zu oft sehr aufgeregt hat. Gerade auf das Fest hätte sie nicht gehen sollen. Aber ja, dadurch wird es spannend. Ohne Feyres Dummheit würde es auch das letzte Drittel des Buches nicht geben, ohne an dieser Stelle spoilern zu wollen. ;) Aber na ja durch ihr Verhalten entsteht mir leider viel zu viel konstruiertes Drama. :/ Das hat mich im gesamten Buch doch sehr gestört.

      Tamlin finde ich leider sehr blass. Rhysand dagegen fand ich auch von Anfang an einfach toll. Wie du so schön schreibst, Tanja, er strahlt eine gewisse Erotik, aber auch Gefahr und Unberechenbarkeit aus...^^ Seine wahren Motive bleiben sehr lange im Verborgenen und er ist ein sehr komplexer Charakter, dadurch bekommt er sehr viel Tiefe. Die Bad Boys sind einfach fast immer meine Lieblinge :D

      Als Tamlin Feyre nach Hause schickt, dachte ich mir auch nur so: Neeeeein, das kannst du doch nicht machen!!!! Bei ihr zuhause kann sie erst recht keiner beschützen. -.- Da musste einfach wieder ein bisschen Drama eingebaut werden. Was ich da nicht verstehe, ist, dass Feyre zwar die magischen drei Worte denkt, sie aber nicht ausspricht. Obwohl es vielleicht ihre letzte Chance sein könnte. Aber gut, auch dann wäre wieder ein großer Teil der Handlung weggefallen. :D

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    5. Ich denke auch, dass das Fest ein kleiner Grenzpunkt für den Leser dargestellt hat. Das war so ein Punkt, wo sich wahrscheinlich jeder gedacht hat: Feyre, warum tust du das?
      Normalerweise bin ich auch ganz stark dafür, dass sich Charaktere nichts vorschreiben lassen und lieber auf ihr Herz hören sollen. An dieser Stelle hat man jedoch gemerkt, dass Tamlin sich sorgen um ihr Wohlergehen gemacht hat. Also wieso? Hat? Sie? Nicht? Auf? Ihn? Gehört??? Aber gut: Eine gehörige Portion Drama gehört einfach dazu. Nicht auszudenken, wären wir an dieser Stelle nicht auf Rhysand gestoßen. ;-)))

      Wir haben doch echt alle insgeheim eine kleine Schwäche für die Bad Boys. xD

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    6. Ja, Feyre hat wirklich oft einfach gehandelt, ohne über Konsequenzen nachzudenken. Das störte mich doch sehr, als sie sich auf die Suche nach Tamlin begeben hat.

      Was die Bad Boys angeht, sind wir wieder einer Meinung. Ich mag sie sehr gerne in Romanen. Sie bringen einfach die nötige Spannung in die Handlung :o)

      @Leni: Das hast du schön gesagt. Ich zitiere: Nicht auszudenken, wären wir an dieser Stelle nicht auf Ryhsand gestoßen <3
      Ganz deiner Meinung. :o)))))))))

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    7. Hahahaha jaaaaa :D Rhys ♥.♥ Von den Bad Boys und Book Boyfriends darf mein Freund allerdings nichts erfahren...^^ Also psssst XD Der ist übrigens sowas von KEIN Bad Boy, es beschränkt sich bei mir mit dieser Vorliebe komischerweise nur auf fiktive Bad Boys :D

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    8. Das kann ich so nachvollziehen :o) Ne, im realen Leben wäre mir ein Bad Boy auch zu stressig. Aber in den Büchern sorgen diese Kerle immer für eine richtig gute Portion Konflikte. :o)

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    9. Den 3. Leseabschnitt:
      War/Ist mein Lieblingsabschnitt, weil da wurde es richtig heißt zwischen Tamlin und Feyre.
      Und erscheint ein neuer böser (oder guter?) Charakter Rhysand. Er ist der Highlord von "Hof der Nacht". Der Rhysand erinnert mich an ein Charaktere aus der Buchreihe "Throne of Glass". (Und ja meine Liebe Tanja die Reihe solltest du unbedingt weiter lesen.)

      Feyre weißt aber diesem Moment dass Rhysand und Tamlin schon lange Feinde sind. Es kommt wie es kommen muss. Rhysand taucht auf den "Frühlingshof" auf. Und fordet Tamlin auf das er zur der mysteriöse Amarantha geht. Daraufhin schickt Tamlin die Feyre nach Hause zur ihre Familie. Ohne Antworten auf ihren Fragen.
      Wen sie nur die drei kleinen Wörter sagt hätte.

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    10. Ohja, der Abschnitt war wirklich ein richtig spannender und guter Abschnitt, da gebe ich dir Recht.

      Mich würde ja jetzt auch sehr interessieren, welchen der beiden Charaktere du lieber mochtest. Tamlin oder Rhysand?

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    11. Ganz ehrlich der Rhysand gefällt persönlich besser. Weil er ist sehr interessant Charakter. Ich bin gespannt wie er in den folgende Bände so weiter ist.

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    12. Ja, ich glaube auch, dass es diese geheimnisvolle Art von Rhysand ist, die das Interesse weckt. Auf jeden Fall bin ich auch schon neugierig auf seine weitere Entwicklung. Ich kann auch verstehen,warum du ihn so gerne magst. Es ist wirklich so, dass mir Rhysand und auch Tamlin beide auf ihre Art gefallen. Sie sind halt total unterschiedlich.

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  3. Antworten
    1. Dieser Abschnitt hatte es ja richtig in sich. Ich habe regelrecht an den Seiten geklebt. Die Prüfungen waren wirklich heftig. Auch das, was Feyre erleben musste, ging mir nahe.

      Bei der letzten Prüfung habe ich mir fast gedacht, dass das letzte Opfer jemand sein wird, den Feyre stark ins Herz geschlossen hat. Ich dachte jedoch eher an ihren Vater oder aber an Lucien.

      So oft war ich mir nicht sicher, welcher Charakter hinter Rhysand steckt. Er war sehr undurchschaubar. Immer wieder hat er Feyre mit kleinen Gesten (und später sogar auch bei der Prüfung) geholfen. Dann hat er Sätze gesagt wie: „Durch dein Leben habe ich auch das von Tamlin gerettet.“ Ich war verwirrt. Dass Rhysand mehr für Feyre empfindet, habe ich mir schon gedacht. Dafür, dass er sie nur als sein Spielzeug sieht hat er doch zu viel Gefühl/Leidenschaft ins Spiel gebracht.

      Ich weiß selbst zum Schluss noch nicht, was ich von ihm halte. Er hat ja eine sehr verletzliche und eine sehr gute Seite von sich gezeigt, indem er sich Feyre anvertraut hat. Ich hoffe sehr, dass er seine spitzzüngigen Kommentare und auch seine etwas düstere Art im nächsten Teil wiedergewinnt. Das macht ihn so interessant.
      Dadurch, dass er Feyre kein Mitleid geschenkt hat, als sie weinend zusammengebrochen ist, sondern sie sogar noch verspottet hat, hat er ihren Zorn geschürt und nur dadurch ist sie wieder auf die Beine gekommen. Ich glaube kein anderer hätte sie so behandelt und kein anderer hätte diese Wirkung auf sie gehabt. Das interessante ist, dass Rhysand scheinbar Feyre immer zu durchschauen wusste. Er wusste genau, wie er sie anfassen muss. Vielleicht war der Blick in ihren Geist daran Schuld?

      Ganz besonders würde mich interessieren, was Rhysand in Feyres Gesicht (bei der Abschiedsszene) gesehen hat. Er war so geschockt. Das hat meine Neugierde stark geschürt.

      Auch würde mich sehr interessieren, welcher der Charakter zu eurem Lieblingscharakter geworden ist. Gerade bei den männlichen Charakteren bin ich auf eure Meinung gespannt.

      Ich bin mir hier sehr unschlüssig. Eigentlich mag ich Lucien, Tamlin und auch Rhysand jeden auf seine Art. Ob ich lieber Tamlin oder Rhysand an ihrer Seite sehen möchte, wüsste ich gar nicht. Tamlin mag ich, obwohl er gar nicht so viele Ecken und Kanten hat wie Rhysand, unglaublich gerne. Er ist so stark, so beherrscht. In seiner Nähe fühlt man sich sicher. Ich finde er ist die perfekte Wahl für Feyre. Natürlich interessiert mich aber auch Rhysands dunkle Seite sehr.

      Mit dem Ende der Geschichte bin ich sehr zufrieden. Es ist einerseits ein "Happy End" und kein fieser Cliffhanger, andererseits sind noch viele Fragen offen, die es zu klären gilt. Auch die Charaktere wurden so interessant dargestellt, dass man sie gerne noch länger begleiten möchte.

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    2. Jaaaa, die Prüfungen fand ich auch unglaublich interessant. Bei Rhysand war ich zwischendurch zwiegespalten. Einige seiner Handlungen sind nicht ohne und eigentlich nicht zu entschuldigen. Aber ich habe mir schon früh gedacht, dass er all das tun muss, um der Königin vorzugaukeln er stünde auf ihrer Seite.^^ Tamlin wurde mir in diesem Abschnitt zu blass. Ich fand seinen Charakter vorher schon nicht so herausragend, aber im letzten Drittel ist er leider so abwesend, dass ich einfach nicht mit ihm warmwerden konnte. Daffür rückt Rhysand wirklich stark in den Vordergrund. Ich möchte aber trotzdem, dass Feyre bei Tamlin bleibt, ich denke, sie gehören zusammen.

      Was Feyres Dummheit anbelangt, so erfährt diese hier ihren Höhepunkt. Ja, sie leistet einiges in den Prüfungen, aber außerhalb dieses versteht sie wirklich gar nichts. Amaranthas Rätsel war ein Witz. Die Lösung hätte dem Mädchen schon so viel früher einfallen können, es hätten nicht erst unschuldige Fae sterben müssen! Den Showdown fand ich ansonsten allerdings super spannend! Sehr episch und wie Feyre gerettet wird, ist auch wieder unglaublich fantasievoll und schön beschrieben. ♡.♡ Dass sie am Ende zu einer Fae wird, finde ich aber zu viel des Guten... :/ Jetzt ist ja ein riesiges Problem gelöst, Feyre hatte wiedermal Glück. Am Ende ist echt meine Neugier geweckt worden, was Rhysands Schock beim Anblick ihres Gesichts angeht. o.O Was ihn wohl so durcheinander gebracht hat...? Ich freue mich auch schon sehr auf die Wochen am Hof der Nacht und möchte generell gerne alle Höfe kennenlernen^^

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    3. @Leni: Also nochmal zu der Frage "Gut/Böse". Ich meinte die Szene, als sie die Menschen umbringen muss. Hier wurde der Gewissenskonflikt sehr schön gezeigt. Endweder sich und die, die sie liebt retten (oberflächlich natürlich auch die High Fae und damit das ganze Land) oder aber darüber zu entscheiden, dass ein einziger sterben soll. Was ich auch sehr schön fand ist, dass Feyre diese Tat nicht so schnell verarbeitet hat. Es war nicht richtig über ein einzelnes Leben zu richten. Vor allem konnten sich die Opfer ja nicht einmal wehren, weil sie gefesselt waren.

      @Lena: Das ist wirklich sehr interessant wie unterschiedlich wir Rhysand/Tamlin wahrgenommen haben. Ich war mir nicht so sicher, dass Rhysand sich so verhält, um der Königin etwas vorzuspielen. Ich hatte mir auch gewünscht, dass er ein wenig "böse" bleibt und nicht plötzlich nur noch durch positives Verhalten glänzt.

      Tamlin ist mir doch sehr ans Herz gewachsen. Ich habe ihn nie als blass empfunden. Dass du so empfunden hast, finde ich aber sehr interessant.

      Ich denke im zweiten Band erwartet uns da schon eine Dreiecksgeschichte. Ich glaube auch nicht, dass Feyre Tamlin treu bleibt. Hoffentlich entwickelt sich die Geschichte so, dass ich mit der Liebesgeschichte klarkomme. Bei Throne of Glass nervte mich Celaenas Wechsel von Dorian auf Chaol sehr. Das hat mir das Buch ein wenig vermiest.

      Dass dir der Wandel von Feyre in eine Fae zuviel des Guten war, kann ich verstehen.
      Was die Szene mit Rhysand angeht, bin ich voll auf deiner Seite. Ich war auch richtig neugierig, was er da erblickt hat :o)

      Oh ja, mal sehen, ob wir im Folgeteil noch mehr Höfe (neben dem Hof der Nacht) kennenlernen dürfen :o))))

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    4. @Tanja: Hmm ich denke schon, dass bei Rhysand da auch immer eine gute Portion Sadismus mitschwingt. :D Mögen seine Absichten Feyre gegenüber auch noch so gut gewesen sein, er ist kein durch und druch guter Charakter und immerhin der High Lord des Hofs der Nacht. ;) Also keine Sorge, ich wünsche mir auch, dass er ein bisschen böse bleibt und denke, dass das auch nach wie vor so ist.

      Auf die Dreiecksgeschichte bin ich mal gespannt. Untreue kann ich eigentlich nicht ab. Und ich finde das immer sehr schwer nachvollziehbar, wenn Feyre und Tamlin sich doch schon ihre Liebe geschworen haben etc... wenn in einer Beziehung irgendwann die Luft raus ist, man jemand neues kennenlernt oder nach einer Zeit in jemand anderen verliebt: Okay. Aber so finde ich das echt komisch und befürchte, dass ich in diesem Punkt so meine Probleme mit Band 2 haben werde :D

      Vllt hat Rhys am Ende ja festgestellt, dass er Feyre liebt, als er ihr ins Gesicht sah? Und darüber war er erschrocken. :D Wäre jetzt ein banaler, aber durchaus denkbarer Grund.XD

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    5. Oh ja, mich würde es auch sehr enttäuschen, wenn Rhysand plötzlich nur noch gute Absichten hätte. Ein wenig geheimnisvoll/ruchlos wäre sehr schön. Aber wie du schon sagst: Als High Lord des Hofes der Nacht erwartet man das auch von ihm ;o)

      Da ich Tamlin ja sehr ins Herz geschlossen habe, würde mich ein untreues Verhalten hier vermutlich auch sehr stören. Tamlin ist einfach so ein herzensguter Typ und er hat so viel für Feyre auf sich genommen. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Dreiecksbeziehung letztlich ein wenig mit dem auferlegten Versprechen an Rhysand begründet wird. Allerdings wird ohne Gefühle wohl kaum etwas laufen. Wir sollten unbedingt wieder eine Leserunde zu Band 2 starten, damit wir uns dann gemeinsam über Feyres Untreue aufregen können ;o)))

      Ne, ich glaube nicht, dass dieser Blick nur damit zutun hatte, dass sich Rhysand plötzlich seiner Gefühle zu Feyre bewusst wurde. Ich fürchte da war noch was anderes.

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    6. Also die 3 Aufgabe von der Amarantha fand ich etwas Schräg.
      Zum Glück hat die Feyre die wichtigste Frage beantworte. Eigentlich könnte das alles nicht sein müssen. Wenn die Feyre anfang an ihre Gefühle dem Tamlin gestanden hätte. Ok das wäre das komplette Aus für die Buchreihe.

      Was ich echt cool fand das die High Lords einfache Menschen auf Fae umwandeln können. Ok Feyre wäre gestorben wenn die High Lords nicht getan hättet.
      Zu erst ist das Happy End für Feyre und Tamlin. Aber Rhysand könnte aber noch etwas Ärger verursachen.
      ICh bin gespannt auf den 2 Band.

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    7. Ja, die Aufgaben waren richtig heftig. Ich fand gerade diese Stelle des Buches richtig spannend. Ich habe so mit Feyre gelitten. Erging es dir auch so?

      Ich bin mir nicht so sicher, wie ich es finde, dass die Highlords Menschen in Fae umwandeln können. Eigentlich mochte ich Feyre gerne als Mensch. Allerdings bin ich jetzt auch sehr gespannt, wie es nun mit ihr als Fae weitergeht. Das hat natürlich wieder viel mehr Potential für einen spannenden zweiten Band.

      Ryhsand WIRD noch mehr Ärger verursachen. Da bin ich mir sicher ;o))))

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    8. Nun ja mit ihr gelitten kann man sagen. Bei den Teil wo der Rhysand verhöhnt hat. Da wollte ich ihn in den seinen kleinen Arsch treten. Aber RICHTIG!!!!!!!!!!!!!

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