Sonntag, 6. September 2015

Und was gibt's dazu?

50 Tage: Der Sommer meines Lebens und dazu 
eine dampfende Portion Rührei mit Bacon


 

Unsicher trat ich ihm entgegen.
„Du bist ja immer noch hier“, grinste er frech.
„Du doch auch!“, konterte ich. Vor ihm stand eine dampfende Portion Rührei mit Bacon, die mir das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Er folgte meinem hungrigen Blick und schob den Teller von sich zu mir. „Setz dich, ich lade dich ein!“

Buchzitat Seite 26




 
Jade ist mit dem Leben unzufrieden. Auf dem Weg ins Sommercamp kann sie nur daran denken, wie ihre beste Freundin sie mit ihrem Exfreund betrogen hat. Kurzerhand fasst sie einen Entschluss. Sie steigt auf den Rücksitz des Capriolets eines Fremden. Jason ist natürlich nicht gerade begeistert, als er das Mädchen unter seinem Schlafsack entdeckt. Dennoch nimmt er sich ihrer an. Gemeinsam beginnt für beide eine Reise durch die USA, die ihnen noch lange im Gedächtnis bleiben soll.

Als Jade ihre Reise antritt, hat sie kaum etwas bei sich. Lediglich ein wenig Geld. Sie kennt den Fremden kaum, bei dem sie so unbedarft ins Auto gestiegen ist und traut ihm nur bedingt.

Auf einer Raststätte heißt es Abschied nehmen. Jade entscheidet sich kurz, ihre Frisur zu richten, sich grob zu waschen und ein kleines Frühstück zu sich zu nehmen. Danach will sie nach einer neuen Mitfahrgelegenheit Ausschau halten.

Der Zufall will es, dass sie Jason in eben diesem Restaurant an einem der Tische erneut begegnet. Jason sieht Jades hungrigen Blick und schiebt kurzerhand seinen Teller in ihre Richtung.

Um die ersten Momente zwischen Jade und Jason noch intensiver mitzuerleben, empfehle ich euch zum Buch eine dampfende Portion Rührei mit Bacon.

Ihr braucht dafür:

Eine Packung Schinkenspeck
4 Eier
Milch
Schnittlauch und Petersilie aus dem Garten oder aus dem Kräutertopf
Pfeffer

Rührei mit Bacon ist ganz einfach zuzubereiten. Ihr kleidet sechs Fächer einer Muffinform gut mit dem Schinkenspeck aus.

Dann nehmt ihr euch einen Messbecher und füllt einen Schuss Milch, 4 Eier und die gehackten Kräuter hinein. Mit Pfeffer würzen und ordentlich mit einem Schneebesen oder einer Gabel durchrühren.

Das Rührei in die mit Speck ausgekleidete Form geben und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze solange in den Backofen geben, bis die Eier gestockt sind (ca. 20 Minuten).

Und schon könnt ihr mit 50 Tage: Der Sommer meines Lebens und der Lesebegleitung in eine sehr schöne und letztlich auch intensive Geschichte starten.

Kommentare:

  1. Huhu Tanja,

    das sieht aber ausgesprochen lecker aus!! *-* Es ist wirklich jedes Mal wieder interessant, das in den Büchern wirklich immer wieder ein Essen angesprochen wird und die Textszenen, die du dabei raus schreibst genauso. =)
    Eben habe ich mir noch gedacht, da hat dein Rührei aber wirklich eine tolle Form und dann lese ich das mit den Muffinformen. Darauf wäre ich ja nie gekommen, da bist du echt einfallsreich!! =)))

    Ganz liebe Grüße
    Leni =)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu Leni,
      eigentlich war ich schon drauf und dran ein "ganz normales" Rührei zu kreieren. Dann habe ich mich allerdings an ein Rezept erinnert, bei dem die Eier eben so geformt wurden. Es ist also nicht ganz meine eigene Idee ;o) Aber ich finde auch, dass sie so viel leckerer aussehen :o)

      Ich hatte anfangs auch so meine Bedenken, ob wirklich in jeden Buch gegessen wird.
      Erstaunlicherweise spielt in so gut wie jeder Geschichte Nahrung eine Rolle. Und wenn nicht, so gibt es gewiss irgendetwas, was man trotzdem gut zu seinem Buch vernaschen kann. Allerdings muss ich sagen, dass ich bei einem Buch schon ein wenig Schwierigkeiten hatte. Das war "Die Berufene". Dort ging es um Zombies. Ich hatte nur wenig Appetit ;o)

      Ganz liebe Grüße Tanja

      Löschen
    2. Huhu Tanja,

      dann kennst du zumindest einige gute Tricks! Finde ich zumindest toll, dass du sie mit anderen teilst. =)) Es sieht so nämlich wirklich sehr lecker aus! =))

      Wenn ich Zombies mit Essen in Verbindung setzen würde, käme als erstes Spaghetti-Bolognese in meinen Kopf. *Lach* Das du keinen Appetit bei einem Zombie-Roman hattest kann ich aber auch total verstehen, da hast du es mit einem Getränk ja auch perfekt gelöst! =))

      Ganz liebe Grüße
      Leni =)

      Löschen
    3. Huhu Leni,

      das Leben macht doch erst dann Spaß, wenn man schöne Dinge mit lieben Menschen teilen kann oder? :o)

      Ich habe damals aus Spaß gesagt, dass ich ja einen Hackbraten zu dem Buch servieren könnte. Mein Mann fands toll und es kommt deiner Spaghetti Bolognese Idee sehr nahe. Ich habs einfach nicht übers Herz gebracht. ;o)

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

      Löschen